Meldungsdatum: 15.09.2025
In „Wir schon wieder“ versammelt Herausgeberin Dana von Suffrin 16 jüdische Erzählungen in deutscher Sprache. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Die Idee zum Buch entstand im Kontext des 7. Oktober 2023, des Terrorangriffs der Hamas auf Israel. Dana von Suffrin konnte für diesen Band Schriftsteller*innen gewinnen, die in Erzählungen oder Essays schreiben, was sie bewegt. Über alle Verschiedenheiten und politische, persönliche oder künstlerische Differenzen hinweg eint sie ihre jüdische Sozialisierung, eine geistige Tradition – und ihr fragiles Verhältnis zur deutschen Mehrheitsgesellschaft.
Ausstellung zeigt Kinder der Jüdischen Gemeinde Dortmund
Die Lesung gehört zum Programm der Foto-Ausstellung „Chut adom – 100 rote Bändchen“ im Keuning.haus. Sie macht das Leben der Kinder in der Jüdischen Gemeinde Dortmund sichtbar: Die Dortmunder Künstlerin Era Freidzon fotografierte im jüdischen Kindergarten Kinderhände, die basteln, malen, lesen, spielen, kochen, Sport machen, beten oder musizieren. Die Aufnahmen sind schwarz-weiß – bis auf ein rotes Bändchen: Das Chut adom, auch „Kabbala-Bändchen“ genannt, ist ein Glücksbringer und Schutzzeichen. Für Era Freidzon sind die Fotografien ein visuelles Gebet für das Glück aller Kinder – und dafür, dass jüdisches Leben in Deutschland, trotz aller Widrigkeiten, stattfindet und eine Zukunft hat. Die Ausstellung ist bis zum 27. September zu sehen.
Eintritt frei, mit Anmeldung unter info@gcjz-dortmund.de.
Veranstaltende: Keuning.haus und Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Dortmund e. V.
Die Aufnahmen sind schwarz-weiß – bis auf ein rotes Bändchen: Das Chut adom, auch „Kabbala-Bändchen“ genannt, ist ein Glücksbringer und Schutzzeichen.
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