Meldungsdatum: 09.10.2025

Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen für die Allerheiligenkirmes 2025 an den Zugängen zum Kirmesgelände  

Der Kirmesplan ist da, der Kommunalbetrieb der Stadt hat mit ersten Vorarbeiten für das Volksfest begonnen und die Kirmesfans treffen eifrig Verabredungen für die fünfte Jahreszeit in Soest. Auch die Stadt Soest hat ihre Hausaufgaben gemacht, das Sicherheitskonzept für die Allerheiligenkirmes erneut überprüft und an aktuelle Herausforderungen angepasst.

Besonderes Augenmerk liegt in diesem Jahr auf der Zufahrtssicherung, da es in anderen Städten zu sicherheitsrelevanten Vorfällen gekommen ist und auch im vergangenen Jahr ein desorientierter Anwohner versehentlich mit dem Auto auf das Kirmesgelände gelangte.

Die Allerheiligenkirmes stellt allerdings besondere Anforderungen: Anders als Volksfeste auf separaten Plätzen findet sie mitten in der Stadt statt. Mehr als 100 Zugänge – von schmalen Altstadtgassen bis hin zur Bahnhofskreuzung – müssen nicht nur für die Besucherinnen und Besucher sicher gestaltet werden, sondern auch jederzeit die Anfahrt von Feuerwehr, Rettungsdiensten und Polizei ermöglichen. Gleichzeitig muss eine schnelle Evakuierung von Teilbereichen gewährleistet sein. Aus diesem Grund können auch nicht simple Betonklötze vor die Zugangswege gestellt und so die Rettungswege verschlossen werden. Da sich die Technik der Zufahrtssicherung in den letzten Jahren weiterentwickelt hat, stehen mittlerweile alternative Systemen zur Verfügung, die im Ernstfall schnell und zuverlässig die Rettungswege wieder freigeben.

Nach der Kirmes 2024 wurde daher die Arbeit am Thema Zufahrtssicherung intensiviert. Gemeinsam mit der Kreispolizei, dem Rettungsdienst, der Feuerwehr und weiteren Sicherheitsbehörden hat die federführende Abteilung Ordnungsangelegenheiten der Stadt Soest ein tragfähiges Konzept erarbeitet. Dabei war es eine Herausforderung, externe Expertise einzubinden, da Fachleute stark nachgefragt sind. Dennoch konnte ein umfassendes Maßnahmenpaket entwickelt werden.

Das bedeutet konkret: Aufgrund der Analyse der Zugänge nach unter anderem Beschaffenheit, Funktion und Risiken werden die mit Auto oder Lkw befahrbaren Zugänge teils mit stationären Sperren, teils mit beweglichen Sperren gesichert. Dazu leiht Soest 70 sogenannte Herner Trucksperren aus der benachbarten Gemeinde Lippetal. Weitere Sperrsysteme werden von einem externen und darauf spezialisierten Anbieter ausgeliehen und aufgebaut. Alle Sperrsysteme sind so konzipiert, dass sie Fahrzeuge, die mit ihnen kollidieren, aufbocken und dadurch abstoppen können.

Neben diesen Maßnahmen setzt die Stadt weiterhin auf bewährte Bausteine des Sicherheitskonzepts: Falsch abgestellte Fahrzeuge, die Rettungswege blockieren, werden abgeschleppt. Zudem sind wieder zahlreiche Polizeistreifen zu Fuß auf dem Kirmesgelände unterwegs.

 „Absolute Sicherheit gibt es nicht. Aber wir haben gemeinsam mit allen beteiligten Stellen dafür gesorgt, dass die Besucherinnen und Besucher sich auf bestmögliche Rahmenbedingungen verlassen können“, sagt Detlef Märte, Abteilungsleiter des Ordnungsamts. „Die Allerheiligenkirmes soll ein fröhliches Familienfest bleiben – dafür schaffen wir den sicheren Rahmen.“


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Ordnungsamt-Chef Detlef Märte neben Sicherheitskonzept

©  Stadt Soest
Ordnungsamt-Chef Detlef Märte neben Sicherheitskonzept

Ordnungsamt-Chef Detlef Märte steht neben Lageplan für Soester Kirmes