Meldungsdatum: 16.10.2025
Die Kliniken haben hohe Ziele erreicht. Sie setzen wichtige Maßnahmen gegen resistente Erreger, die sogenannten MRE, um. Alle Dortmunder Akutkrankenhäuser tragen nun das Qualitätssiegel der MRE-Netzwerke NRW zur Verlangsamung von Resistenzsteigerungen des Landeszentrums für Gesundheit des Landes Nordrhein-Westfalen.
Was Resistenzen bedeuten
Jeder Einsatz von Antibiotika fördert Resistenzen. Wenn Medikamente nicht mehr wirken, entsteht Gefahr für Menschen. Krankenhäuser und Pflegeheime sind besonders betroffen. „Antibiotikaresistenzen sind ein weltweites Problem für die Gesundheit“, erklärt Anja Benninghoff, Leiterin des Infektionsschutzes im Gesundheitsamt Dortmund. „Diese Entwicklung lässt sich nicht stoppen, aber verlangsamen.“
Voraussetzungen für das Qualitätssiegel
Die Kliniken erfüllen klare Vorgaben. Sie schulen regelmäßig ihr Personal. Sie führen konsequent Compliance-Messungen der Händehygiene durch. Sie beteiligen sich an Netzwerken und Treffen. Sie informieren Patient*innen und Angehörige ausführlich.
Beitrag für mehr Sicherheit
Anja Benninghoff übergab das Siegel feierlich an die Klinikleitungen. Die Fachärztin für öffentliches Gesundheitswesen betont die Bedeutung: „Die Kliniken haben viel Arbeit in die Vorgaben investiert. Das Siegel gilt zwei Jahre. Danach prüfen wir die Qualität erneut. Mit diesem Einsatz bremsen die Häuser resistente Erreger, senken das Risiko für Ansteckungen und erhöhen die Sicherheit ihrer Patientinnen und Patienten.“
Die Vertreterinnen der Dortmunder Akutkrankenhäuser freuen sich über den Erhalt des MRE-Siegels.
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