Meldungsdatum: 13.11.2025

Elternbefragung startet: Gemeinsam für sichere und starke Schulwege

Die Stadt Soest setzt gemeinsam mit Eltern, Kindern und Schule den Weg zu mehr Sicherheit vor der Haustür fort: An der Patrokli-Grundschule startet das Projekt „Schulisches Mobilitätsmanagement“. Alle Eltern der Patroklischule und der benachbarten Kindertageseinrichtung St. Patroklus erhalten in diesen Tagen Fragebögen. Darin können sie angeben, wie ihre Kinder täglich unterwegs sind, welche Wege sie nutzen – und wo sie Gefahrenstellen sehen.

Jede Rückmeldung zählt - nur wenn möglichst viele Eltern mitmachen, entsteht ein genaues Bild der täglichen Schul- und Kitawege. Darauf aufbauend können ganz konkrete Maßnahmen entwickelt werden, um die Verkehrssicherheit zu verbessern und das Umfeld von Schule und Kita sicherer und kinderfreundlicher zu gestalten.

„Wir wünschen uns, dass unsere Kinder ihren Schulweg sicher, selbstbewusst und möglichst selbstständig bewältigen können“, sagt Astrid Hartmann, Schulleiterin der Patrokli-Grundschule. „Die Einschätzungen der Eltern sind dafür unverzichtbar – sie sehen jeden Tag, wo es gut läuft und wo es noch hakt. Deshalb hoffen wir auf eine große Beteiligung an der Befragung.“

Initiiert wurde das Projekt von der Arbeitsgruppe Verkehrsplanung und der Abteilung Schule und Sport der Stadt Soest. Fachlich begleitet wird es vom Ingenieurbüro bueffee aus Wuppertal. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit rund um Schule und Kita deutlich zu erhöhen, den sogenannten „Elterntaxi-Verkehr“ zu reduzieren und die eigenständige Mobilität der Kinder zu stärken.

Schon beim Auftaktgespräch Anfang Oktober haben sich Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Fachbereiche, der Schule und der Kita über Ziele, Ablauf und nächste Schritte informiert. Neben der Elternbefragung gehören auch eine Unfallanalyse sowie gemeinsame Begehungen des Schulumfelds zum Projekt. So soll die Situation vor Ort ganz genau in den Blick genommen werden, um konkrete, passgenaue Verbesserungsmaßnahmen ableiten zu können – vom sicheren Überweg bis zu klareren Regelungen für Bring- und Holbereiche.

 „Wenn Kinder ihren Weg zur Schule zu Fuß, mit dem Rad oder Roller bewältigen können, stärkt das nicht nur ihre Sicherheit und Orientierung, sondern auch ihr Selbstvertrauen – und es ist gut fürs Klima“, betont Peter Wapelhorst, Erster Beigeordneter und  Schuldezernent der Stadt Soest. „Mit dem Projekt gehen wir einen weiteren Schritt hin zu einer kinderfreundlichen, lebenswerten Stadt, und zwar mit Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, so wie es in Soest bewährte Praxis ist.“

Das Vorhaben ist eingebettet in die städtischen Aktivitäten für eine sichere, nachhaltige und kinderfreundliche Mobilität. Es steht im Zusammenhang mit den Zielen des Verkehrsentwicklungsplans Klima+ der Stadt Soest und setzt zugleich einen Beschluss des Schulausschusses um.


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2025 1113 Schulisches Mobilitätsmanagement Gruppenbild

©  Stadt Soest
2025 1113 Schulisches Mobilitätsmanagement Gruppenbild

Hinter dem Start des Projektes "Schulisches Mobilitätsmanagement" stehen Beteiligte aus der Patroklischule, der Kita St. Patroklus und den städtischen Bereichen Verkehrsplanung sowie Schule und Sport.