Meldungsdatum: 14.11.2025
Michel M. zeigt mit einer konzentrierten Auswahl aus 40 Jahren eine bislang eher unbekannte Seite seines Schaffens. Die spannungsreiche Linienführung reicht vom unbewussten Kritzeln über die klassische Handzeichnung bis hin zu einem phantastischen Realismus. Künstlerische, politische, überraschende Blätter, die spürbar machen, was die Kunst der Zeichnung kann – und die man nicht verpassen sollte.
Wer wissen will, was die Malerei der Gegenwart im Innersten umtreibt, findet in der Finalausstellung zum Wilhelm-Morgner-Preis 2025 Antworten. Besondere Beachtung fand die kürzlich erfolgte Vergabe des renommierten Kunstpreises, der bereits seit 1953 ausgelobt wird. Erstmalig entschied sich die Fachjury, zwei Positionen auszuzeichnen: Angelika J. Trojnarski und Hamid Yaraghchi.
Am 20. November um 18 Uhr bieten einzelne Jurymitglieder und Verantwortliche des Preises – PD Dr. Thomas Wachtendorf (Philosoph), Dr. Annette Werntze (Kunsthistorikerin), Dr. Sandra del Pilar (Künstlerin und Kunsthistorikerin) und Dr. Thomas Oyen (Haus zum Spiegel) – einen abschließenden Ausstellungsrundgang an. Alle Finalteilnehmerinnen und -teilnehmer werden noch einmal vorgestellt, die Juryprozesse diskutiert und die preisgekrönten Bilder analysiert. Auch die schwierige Frage, wie man zeitgenössische Kunst bewerten kann, wird anklingen und darf zu hitzigen Debatten führen.
Die herzliche Einladung der Jury an alle Interessierten: "Diskutieren Sie mit!"
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