Meldungsdatum: 20.11.2025
Im Frühjahr 2025 haben die Sanierungsarbeiten am Ostwall 64 begonnen. Bereits einige Wochen zuvor hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jugendamts ihr Interimsquartier an der Voßkuhle 37 bezogen. Seit dem Baustart haben Fachfirmen viele Bereiche entkernt und Schadstoffe fachgerecht entfernt. Passanten haben davon wenig mitbekommen. Für Autofahrer war einzig die gesperrte Rechtsabbiegerspur von der Ruhrallee auf den Ostwall ein Indiz für die Gebäudesanierung. Das ist jetzt anders: Die beauftragte Baufirma hat damit begonnen, den Anbau an der Töllnerstraße abzubrechen – und das geschieht naturgemäß alles andere als unauffällig.
Der Anbau ist nicht denkmalgeschützt und wird bereits seit einigen Jahren nicht mehr genutzt. Noch bis etwa Mitte Dezember werden die Abrissarbeiten sowie die Aufbereitung und der Abtransport des Bauschutts dauern. Um die große Menge Schutt zu bewältigen, sind viele LKW-Fahrten nötig. Dadurch kann es zu Verkehrsbeeinträchtigungen in der Töllnerstraße und der Löwenstraße kommen.
Nach Ende der Abbrucharbeiten eröffnet sich ein neuer, ungewohnter Blick: Von der Kreuzung Märkische Straße/Töllnerstraße aus wird der Innenhof des aus drei Gebäudeteilen bestehenden Gebäude-Ensembles gut zu sehen sein.
Was wird gemacht?
Das Jugendamt wird bis 2029 denkmalgerecht grundsaniert. Neben der Schadstoffsanierung und der energetischen Sanierung der Fassaden und der Dächer bekommt der Komplex eine runderneuerte Gebäudetechnik und zeitgemäße Büroräume. Das Gebäude wird barrierefrei und erhält im Zuge der Umgestaltung auch neue Freianlagen und neue Bäume, nachdem ein Teil des Bestandes für die Sanierung weichen musste.
Stadt Dortmund
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