Meldungsdatum: 19.12.2025
Was kommt 2026 finanziell auf die Haushalte in Unna zu? Nach dem Beschluss des Rates am 18. Dezember steigen die Gebühren für Abfallentsorgung und Abwasser leicht an. Gleichzeitig werden Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer bei der Straßenreinigung entlastet. Insgesamt bewegen sich die Gebührenanpassungen für 2026 im moderaten Bereich und spiegeln vor allem gestiegene externe Kosten wider, etwa bei der Abwasserentsorgung.
Restmüllentsorgung: Die Gebühren steigen im Vergleich zum Vorjahr im Durchschnitt um vier Prozent. Die in Unna am häufigsten verwendete Behältergröße von 80 Litern, die alle vier Wochen geleert wird, steigt in der Jahresgebühr von 83,89 Euro auf 87,17 Euro pro Jahr. Ein Grund für die Erhöhung liegt in den gesunkenen Altpapiererlösen, die traditionell die Restmüllgebühren entlasten: Diese sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich eingebrochen. Durch Überschüsse aus den Vorjahren, die an die Bürgerinnen und Bürger zurückgegeben werden, kann die Gebührenerhöhung moderat ausfallen.
Biomüllentsorgung: Die Gebühren steigen im Vergleich zum Vorjahr im Durschnitt um zwei Prozent. Die in Unna am häufigsten verwendete Behältergröße von 80 Litern, die alle zwei Wochen geleert wird, steigt in der Jahresgebühr von 74,65 Euro auf 76,27 Euro pro Jahr.
Straßenreinigung: Die Straßenreinigungsgebühren sinken im Jahr 2026 in der Reinigungsklasse III, die die meisten Bürgerinnen und Bürger betrifft und in der die Straßenreinigung wöchentlich erfolgt, von 3,76 Euro pro laufendem Frontmeter auf 3,48 Euro pro laufendem Frontmeter. Dies entspricht einer Absenkung um 7,4 Prozent.
Friedhofsgebühren: Die Gebühren werden im Durchschnitt um 9,7 Prozent reduziert.
Abwassergebühren: Für einen Vier-Personen-Haushalt liegen die Kosten für Niederschlags- und Schmutzwassergebühren um 55,77 Euro über dem Niveau des Jahres 2025: Dies entspricht einer Steigerung in Höhe von 6,5 Prozent. Hauptfaktor für die Erhöhung ist der gestiegene Mitgliedsbeitrag des Lippeverbandes.
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