Meldungsdatum: 14.01.2026
Im Rahmen des kreisweiten Projekts „gemeinsamSICHER“ wurde nun erstmals eine Schule des Kreises Viersen offiziell als Schutzort gekennzeichnet: Das Förderzentrum Ost hat den Schutzort-Aufkleber an den Standorten in Viersen und Kempen erhalten und ist damit die erste kreisangehörige Schule mit dieser Kennzeichnung. Der Standort Willich wird in Kürze ebenfalls den Schutzort Aufkleber erhalten.
Seit dem Start des Projekts „gemeinsamSICHER“ arbeiten das Gesundheitsamt und das Jugendamt eng mit Kommunen, sozialen Einrichtungen und Bildungsträgern zusammen, um Schutzorte für Kinder und Jugendliche im gesamten Kreisgebiet einzurichten. Schutzorte sind öffentliche Einrichtungen, unter anderem Schulgebäude, Kitas, Jugendzentren, Arztpraxen oder Bibliotheken, die gut erreichbar sind, tagsüber geöffnet und mit unterwiesenem Personal besetzt sind. Inzwischen gibt es 150 Schutzorte im gesamten Kreisgebiet.
Dort können Kinder und Jugendliche in Problemsituationen, wie einem verpassten Bus, einem Sturz bis hin zu psychosozialen Anliegen, Hilfe und Unterstützung finden.
„Wir freuen uns sehr, dass mit dem Förderzentrum Ost, die erste kreisangehörige Schule Teil unseres Schutzortnetzwerks geworden ist“, sagt Landrat Bennet Gielen. „Damit zeigen wir: Sicherheit und Unterstützung für Kinder und Jugendliche sind nicht nur Aufgabe einzelner Einrichtungen, sondern eine gemeinsame Verantwortung von Schule, Verwaltung und Gesellschaft.“
Das Projekt „gemeinsamSICHER“ will Kindern und Jugendlichen im Kreis Viersen ein niedrigschwelliges Hilfsangebot bieten und gleichzeitig das Bewusstsein für Zivilcourage und Solidarität stärken. Alle Schutzorte erhalten Materialien wie einen Aufkleber, Informationsflyer und Leitfäden zur Unterstützung und gegebenenfalls zur Vermittlung an professionelle Hilfsangebote.
„Für uns ist es selbstverständlich, eine sichere Anlaufstelle für Schülerinnen und Schüler zu sein. Deshalb freuen wir uns sehr, dass das Förderzentrum dieses nun auch als Schutzort nach außen sichtbar machen zu können“ so Daniel Giessmann, Schulleiter des Förderzentrums Ost.
Interessierte öffentliche, medizinische oder pädagogische Einrichtungen können sich jederzeit melden, um selbst Schutzort zu werden. Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten sind unter: www.kreis-viersen.de/gemeinsamsicher zu finden.
Das Projekt gemeinsamSICHER ist Teil des Netzwerkes Gesunde Kommune Kreis Viersen und wird gefördert von den Krankenkassen AOK Rheinland/Hamburg, Barmer, der Techniker Krankenkasse und dem Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.
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