Meldungsdatum: 25.02.2026

Zwischen Kunst und Denkmal: Symposium im Baukunstarchiv NRW diskutiert neue Perspektiven für öffentliche Räume

Wie verändern Denkmäler unser Stadtbild und kollektives Erinnern? Ein Symposium im Baukunstarchiv NRW bringt am 6. März ab 16 Uhr Fachleute aus Kunst, Architektur und Wissenschaft zusammen, um neue Perspektiven auf Erinnerungskultur und öffentliche Räume zu diskutieren - alle sind Willkommen.  

Am Freitag, 6. März, lädt das Baukunstarchiv NRW (Ostwall 7) in Kooperation mit dem Ressort Kunst im öffentlichen Raum der Stadt Dortmund von 16 bis 20 Uhr zum Symposium „Zwischen Kunst und Denkmal“ ein. Anlass sind die wachsenden gesellschaftlichen Debatten über Denkmäler und Erinnerungsorte im öffentlichen Raum, die längst über Fachkreise hinausreichen. Zentrale Fragen betreffen Identität, Verantwortung und den Umgang mit Geschichte im Stadtbild. Alle sind eingeladen, mitzudenken, mitzudiskutieren und neue Perspektiven auf Erinnerungskultur und die Gestaltung urbaner Räume zu entwickeln.Das Baukunstarchiv NRW veranstaltet das Symposium in Kooperation mit dem Ressort Kunst im öffentlichen Raum der Kulturbetriebe Dortmund. Das Symposion ist offen für alle, bitte bis zum 5. März anmelden unter info@baukunstarchiv.nrw. Weitere Infos gibt es baukunstarchiv.nrw.

Stadtbild, Baukunst und neue Formen des Erinnerns

Die Diskussion richtet den Blick nicht nur auf einzelne Monumente, sondern auf die Rolle von Architektur und künstlerischen Interventionen für die Wahrnehmung von Städten. Expertinnen und Experten beleuchten, wie temporäre und partizipative Projekte den klassischen Denkmalbegriff erweitern und kollektive, prozessorientierte Formen des Erinnerns fördern.

Impulse aus Ausstellung und Praxis

Das Symposium gehört zum Rahmenprogramm der Ausstellung „under construction / public preposition“ von Mischa Kuball. Fachleute aus Kunst, Wissenschaft und kuratorischer Praxis diskutieren, wie sich die Grenzen zwischen Kunstwerk, Denkmal und gebautem Raum verschieben und welche Ansätze künftig prägend sein könnten. Beiträge kommen von Georg Elben, Prof. Heike Hanada, Dr. Vanessa Joan Müller, Lea Schleiffenbaum, Prof. Dr. Wolfgang Sonne und Dr. Jacques Heinrich Toussaint. Eine Lecture Performance gestaltet Esper Postma.


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Auch Platzgestaltung kann Kunst im öffentlichen Raum sein.

©  Kay von Keitz
Auch Platzgestaltung kann Kunst im öffentlichen Raum sein.


Skulptur "Der Stehende" von Bernhard Hoetger im Hoetgerpark in Hörde

©  Roland Gorecki / Stadt Dortmund
Skulptur


Das Symposion ist Teil des Begleitprogramm der Ausstellung "public preposition".

©  Melina Beierle
Das Symposion ist Teil des Begleitprogramm der Ausstellung

Mit "public preposition" untersucht der renommierte Düsseldorfer Konzeptkünstler Mischa Kuball diese Fragen unmittelbar im Stadtraum.


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