Meldungsdatum: 20.03.2026
Diese Frage stand im Mittelpunkt des Dialogabends „Zukunft der Bildung“, zu dem das regionale Verbundnetzwerk der Hanse-Challenge am Mittwochabend in den Blauen Saal des Rathauses eingeladen hatte. Zahlreiche Gäste aus Schulen, Bildungsinitiativen und der Stadtgesellschaft nutzten die Gelegenheit zum Austausch.
Den fachlichen Einstieg übernahm Stephan Ginthum, Leiter der Hohenloher Academy. In seinem Vortrag zeichnete er die Entwicklung pädagogischer Konzepte nach und stellte insbesondere die Bedeutung von MINT- und STEAM-Bildung heraus. Diese Ansätze seien entscheidend, um Kinder und Jugendliche auf die Anforderungen einer sich wandelnden, zunehmend technologiegeprägten Welt vorzubereiten.
Im Anschluss diskutierten Expertinnen und Experten gemeinsam mit dem Publikum über aktuelle Herausforderungen im Bildungssystem. Dabei ging es unter anderem um die Frage, wie Unterricht stärker praxisorientiert, kreativer und partizipativer gestaltet werden kann. Einigkeit bestand darin, dass neue Formate und eine enge Zusammenarbeit verschiedener Akteure wichtige Voraussetzungen für zukunftsfähige Bildung sind.
Ein zentrales Thema des Abends war die Hanse-Challenge, deren Pilotphase im laufenden Schuljahr in mehreren Kommunen im Kreis Soest gestartet ist. Der Wettbewerb richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 bis 6 und verbindet regionale Geschichte mit modernen Lernmethoden. Das Projekt ist in mehrere Phasen gegliedert: In einer LEGO®-Bau-Challenge setzen sich die Kinder zunächst kreativ mit Themen der regionalen Kulturgeschichte auseinander. Darauf aufbauend vertiefen sie ihre Ideen in sogenannten Makeathons, etwa durch 3D-Druck, Stop-Motion-Projekte oder digitale Anwendungen wie „Soest in Minecraft“.
Nach Angaben der Veranstalter soll die Hanse-Challenge nicht nur fachliche Kompetenzen fördern, sondern auch Teamarbeit stärken und kulturelle Teilhabe ermöglichen. Erste Erfahrungen aus der Pilotphase wurden am Abend vorgestellt und stießen auf großes Interesse.
Zum Abschluss richtete sich der Blick nach vorn: Diskutiert wurden Möglichkeiten, das Projekt „Hanse am Hellweg“ in den kommenden Schuljahren weiter auszubauen. Der Dialogabend machte deutlich, dass in der Region ein breites Netzwerk besteht, das sich für innovative Bildungsformate engagiert. Das Projekt ist ein Verbundprojekt von: dem make!-Netzwerk des Archigymnasiums, des Friedrich-Spee-Gymnasiums in Rüthen und der Fürstenbergschule in Ense, der Bürgerstiftung Hellweg Region, des Digitalen Lern- und Arbeitszentrums Soest (DiLAS) mit dem stadtLABOR und dem Kulturhaus Alter Schlachthof.
Wie kann Bildung künftig gestaltet werden? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Dialogabends „Zukunft der Bildung“, zu dem das regionale Verbundnetzwerk der Hanse-Challenge am Mittwochabend in den Blauen Saal des Rathauses eingeladen hatte.
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