Meldungsdatum: 24.03.2026

Das Angebot an Bestattungsarten auf dem Hauptfriedhof wächst weiter: Haingräber verbinden Waldatmosphäre mit zentraler Lage

Die Nachfrage nach Alternativen zur klassischen Erdbestattung steigt seit vielen Jahren kontinuierlich. Auch die Dortmunderinnen und Dortmunder können auf den 32 städtischen Friedhöfen aus einem immer weiter wachsenden Angebot wählen. Auf dem Hauptfriedhof gibt es jetzt ein neues Haingrabfeld. Es vereint Waldatmosphäre mit zentraler Lage.

So unterschiedlich Menschen zu ihren Lebzeiten sind, so individuell sind auch ihre Vorstellungen darüber, wo und wie sie eines Tages bestattet werden möchten. Und auch die Hinterbliebenen haben Wünsche. Sie suchen einen Ort, an dem sie ihre Trauer ausdrücken können, sich der oder dem Verstorbenen nah fühlen und den sie gut erreichen können. Anders als früher, als die Erdbestattung mit einem zu pflegenden Grab und einem Stein die Regel war, haben die Menschen heute eine große Auswahl an unterschiedlichen Grabarten. Auf dem Hauptfriedhof in Brackel ist jetzt ein neues Haingräber-Feld entstanden, das die Ruhe eines Waldes mit zentraler Lage und der guten Friedhofsinfrastruktur verbindet.

„Der Hauptfriedhof, Dortmunds größte Grünanlage, eignet sich perfekt für Haingräber. Hier gibt es viele alte Bäume und viel Platz. Wer einen friedlichen Ort der Ruhe sucht, wird ihn hier finden – und muss dafür keine aufwendige Anfahrt in Kauf nehmen“, sagt Gernot Willeke, Geschäftsleiter der Friedhöfe Dortmund. Das neue Haingräber-Feld ist bereits das vierte Angebot dieser Art auf städtischen Friedhöfen. Es ist mit 125 Grabstätten für jeweils bis zu zwei Urnen besonders großzügig.

Im Schatten der alten Bäume

Das Grabfeld ist naturnah angelegt. Es befindet sich im südlichen Bereich des Friedhofs und ist an ein verzweigtes Wegenetz angebunden. Die Urnen werden in der Nähe zu alten Bäumen beigesetzt. Angehörige dürfen eine Grabplatte von bis zu 30 mal 40 Zentimetern Größe in den Boden einlassen. Grabschmuck ist jedoch ausdrücklich nicht gestattet, um den natürlichen Charakter der Anlage nicht zu stören.

Das gärtnerische Team um die Friedhofsmeisterin Ursula Hettwer hat die Planung und Gestaltung des neuen Bereichs mit hoher Motivation und Hingabe übernommen. „Uns war wichtig, dass wir den Trauernden auch eine Sitzmöglichkeit zur Verfügung stellen. So können sie sich ausruhen, Zeit vor Ort verbringen und ungestört ihren Gedanken nachgehen“, so Ursula Hettwer. Die Sitzbank hat das Team aus einem alten Baumstamm gebaut.

Die Nutzungsdauer für die neuen Haingräber beträgt 25 Jahre. Sie sind leicht zu pflegen. Die Kosten pro Stelle liegen bei 2.250 Euro.

Der Hauptfriedhof – Vielfalt auf 115 Hektar

Der Hauptfriedhof ist nicht nur Nordrhein-Westfalens größter Friedhof. Mit rund 115 Hektar ist er auch eine wichtige Grünanlage in Dortmund. Sein Bestand an alten, teils seltenen Bäumen lockt botanisch interessierte Besucher*innen aus ganz Deutschland an. Der Hauptfriedhof ist auch Lebensraum für viele verschiedene Tiere. Das alles macht ihn sehr beliebt bei Menschen, die die ruhige Atmosphäre bei einem Spaziergang genießen wollen.

Neben Erdbestattungen können Angehörige aus verschiedenen anderen Angeboten auf dem Hauptfriedhof wählen, darunter zum Beispiel Obstbaumgräber, das neu angelegte Urnengrabfeld oder auch das historische Kolumbarium. Auch für Menschen jüdischen oder muslimischen Glaubens gibt es individuelle Bereiche.

Friedhöfe Dortmund | dortmund.de 


Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgende Medien anbieten:

Sie haben den ohnehin schon vielfältigen Hauptfriedhof um ein weiteres Angebot bereichert (v.l.): Friedhofsmeisterin Ursula Hettwer, Friedhofsmitarbeiterin Jessica Welk-Meißner, Sandra Schmidt, Geschäftsleitung der Friedhöfe, Kevin Otto, Garten- und Landschaftsbauer, und Gernot Willeke, ebenfalls Geschäftsleitung.

©  Stadt Dortmund / Leopold Achilles
Sie haben den ohnehin schon vielfältigen Hauptfriedhof um ein weiteres Angebot bereichert (v.l.): Friedhofsmeisterin Ursula Hettwer, Friedhofsmitarbeiterin Jessica Welk-Meißner, Sandra Schmidt, Geschäftsleitung der Friedhöfe, Kevin Otto, Garten- und Landschaftsbauer, und Gernot Willeke, ebenfalls Geschäftsleitung.


Idyllisch gelegen und trotzdem gut zu erreichen: Das neue Haingräberfeld auf dem Hauptfriedhof. Das Team um Friedhofsmeisterin Ursula Hettwer hat die Anlage mit viel Liebe zum Detail geplant und umgesetzt.

©  Stadt Dortmund / Leopold Achilles
Idyllisch gelegen und trotzdem gut zu erreichen: Das neue Haingräberfeld auf dem Hauptfriedhof. Das Team um Friedhofsmeisterin Ursula Hettwer hat die Anlage mit viel Liebe zum Detail geplant und umgesetzt.


Für die Angehörigen soll die neue Fläche einen Rückzugsraum und Ort der Stille bieten. Mehrere Bänke ermöglichen es, sich unter den alten Bäumen auszuruhen.

©  Stadt Dortmund / Leopold Achilles
Für die Angehörigen soll die neue Fläche einen Rückzugsraum und Ort der Stille bieten. Mehrere Bänke ermöglichen es, sich unter den alten Bäumen auszuruhen.


Die ersten Grabstellen sind bereits belegt, obwohl die Anlage noch ganz neu ist. Das Haingräberfeld ist mit 125 Grabstätten für jeweils bis zu zwei Urnen besonders großzügig. Grabschmuck ist dauerhaft übrigens nicht erlaubt, um den naturnahen Charakter nicht zu zerstören. Kreuz und Kranz, die auf dem Foto im Hintergrund zu sehen sind, stammen von einer erst kürzlich erfolgten Beisetzung.

©  Stadt Dortmund / Leopold Achilles
Die ersten Grabstellen sind bereits belegt, obwohl die Anlage noch ganz neu ist. Das Haingräberfeld ist mit 125 Grabstätten für jeweils bis zu zwei Urnen besonders großzügig. Grabschmuck ist dauerhaft übrigens nicht erlaubt, um den naturnahen Charakter nicht zu zerstören. Kreuz und Kranz, die auf dem Foto im Hintergrund zu sehen sind, stammen von einer erst kürzlich erfolgten Beisetzung.


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