Meldungsdatum: 30.03.2026
Ziel des Pflegebedarfsplans ist es, die Versorgung älterer und pflegebedürftiger Menschen im Kreisgebiet langfristig zu sichern und auszubauen. Grundlage sind aktuelle Daten sowie Prognosen zur demografischen Entwicklung, die einen deutlichen Anstieg älterer Bevölkerungsgruppen in den kommenden Jahrzehnten erwarten lassen.
Der Kreistag hat beschlossen, bis zum Jahr 2028 zusätzliche Pflegekapazitäten zu schaffen. Dazu gehören unter anderem:
Besonders die Tagespflege soll deutlich gestärkt werden, unter anderem mit 49 zusätzlichen Plätzen in Fröndenberg sowie weiteren Angeboten in Städten wie Schwerte, Kamen und Unna.
Ambulant vor stationär – Vernetzung wird ausgebaut
Neben dem quantitativen Ausbau setzt der Kreis Unna weiterhin auf eine bedürfnisorientierte und sozialräumliche Strategie. Ziel ist es, die Pflegeangebote besser zu vernetzen und insbesondere ambulante sowie teilstationäre Versorgungsformen zu stärken: Die Idee ist, gemeinsam mit den kreisangehörigen Kommunen geeignete Standorte zu identifizieren und die Umsetzung aktiv voranzutreiben.
Die aktuellen Zahlen verdeutlichen den Handlungsdruck: Bereits heute liegt die Auslastung der Pflegeheime bei durchschnittlich 94 Prozent. Gleichzeitig wird die Zahl der über 80-Jährigen bis zum Jahr 2050 deutlich steigen. Auch die Zahl der Pflegebedürftigen könnte im selben Zeitraum auf rund 36.900 Personen anwachsen.
Neue gesetzliche Regelungen sowie landesweite Projekte sollen künftig eine noch genauere Planung ermöglichen. So werden Pflegekassen verpflichtet, Versorgungsdaten bereitzustellen, und ein landesweites Projekt unterstützt Kommunen bei der integrierten Pflegeplanung.
Weitere detaillierte Informationen zur Situation im Pflegebereich finden sich im Pflegebedarfsplan Kreis Unna 2025 im Bürgerinfoportal unter https://sessionnet.kreis-unna.de in der Drucksache 014/26. PK | PKU
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