Meldungsdatum: 24.04.2026
An einem Info-Stand können Besucherinnen und Besucher mehr über die Lebensweise der Humboldtpinguine, ihre Gefährdung und internationale Schutzprojekte erfahren. Für Kinder – und interessierte Erwachsene – gibt es zudem die Möglichkeit, sich zu vom Zoo zertifizierten Pinguin-Forschenden ausbilden zu lassen. Ergänzt wird das Angebot durch Mitmach- und Lernspiele rund um die schwarz-weißen Seevögel. Um 11 Uhr und 14:30 Uhr finden kommentierte Fütterungen statt.
Gefährdete Tierart
Humboldtpinguine zählen laut Weltnaturschutzunion IUCN zu den gefährdeten Arten. Historischer Guanoabbau, Umweltverschmutzung und der Rückgang der Fischbestände – insbesondere der stark befischten Peruanischen Sardelle – setzen den Tieren schwer zu. Während früher rund 150.000 Tiere vor den Küsten Chiles und Perus lebten, sind es heute nur noch etwa 23.800.
Die im Zoo Dortmund gehaltenen Humboldtpinguine sind Teil des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) der europäischen Zoo- und Aquarienvereinigung EAZA und tragen so zum Schutz der Art bei.
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