Meldungsdatum: 28.04.2026

Fortsetzung des Leuchtturmprojekts im Belgischen Viertel

Blöcke 4, 5 und 7 werden mit bewährtem Konzept und neuem Investor erfolgreich fortgeführt

Für das belgische Viertel in Soest gibt es eine gute und zukunftsweisende Perspektive: Das bedeutende Entwicklungsprojekt der Blöcke 4, 5 und 7 wird fortgesetzt. Gemeinsam geben der bisherige Investor, die Stadt Soest, die Wirtschaft und Marketing Soest GmbH sowie das Architekturbüro 3L bekannt, dass das Projekt künftig durch eine Tochtergesellschaft der 3L Inhaber fortgeführt und in seinem ursprünglichen Geist weiterentwickelt wird.

Nach intensiven Gesprächen und einer von allen Seiten getragenen Verständigung ist damit eine Lösung entstanden, die wirtschaftliche Tragfähigkeit, städtebauliche Qualität und soziale Verantwortung in überzeugender Weise verbindet. Besonders wertvoll: Alle Beteiligten haben sich mit einem gemeinsamen Fokus auf das Zielbild getroffen - mit dem Anspruch, für die Stadt Soest und die Menschen vor Ort die bestmögliche, langfristig tragfähige Lösung zu finden.

Im Zuge einer strategischen Neuausrichtung mit Fokus auf den Großraum München hatte sich der bisherige Investor dazu entschieden, sich aus dem Projekt zurückzuziehen. Dabei war von Beginn an wesentlich, nicht nur einen Übergang zu gestalten, sondern die inhaltliche Ausrichtung und die Qualität des Projektes verlässlich abgesichert zu wissen. Die nun gefundene Lösung ist Ausdruck genau dieses Verständnisses: Verantwortung endet nicht mit einem Rollenwechsel.

Von Investorenseite wird betont, wie dankbar man für die konstruktive Haltung aller Beteiligten sei. Dass Stadt, neue Partner, Fachplaner und die bisherigen Projektbeteiligten an einem Strang gezogen haben, war außergewöhnlich und hat diesen positiven Abschluss überhaupt erst möglich gemacht. Zugleich sei es ein wichtiges Signal, dass Zusagen, Wertorientierung und langfristiges Denken auch in schwierigen und komplexen Entwicklungsprozessen Bestand haben können.

„Wir glauben fest an die Besonderheit dieses Vorhabens und an den hervorragenden Standort Soest“, betont die stellvertretende Beiratsvorsitzende Katrin Grunert-Jäger, die das Projekt auf der Investorenseite federführend begleitet hat.

Mit dem Architekturbüro 3L aus Menden übernimmt ein engagierter und kompetenter Projektentwickler jetzt die Verantwortung, der das Projekt bestens kennt und mit Kontinuität sowie im Sinne der bestehenden Nachhaltigkeitsziele weiterführt. Damit sehen alle Beteiligten, dass die langfristige Qualität und Vision des Projekts gesichert ist.

Das Vorhaben gilt weiterhin als wichtiges Leuchtturmprojekt für die Stadtentwicklung und soll einen nachhaltigen, lebenswerten Impuls für das gesamte Quartier setzen. Ziel ist es, ein modernes und vielfältiges Nutzungskonzept zu realisieren: Geplant sind unter anderem eine innovative stationäre Pflegeeinrichtung in den denkmalgeschützten Gebäuden, eine Großtagespflege sowie Wohnangebote für Studierende und junge Familien und ergänzende Gesundheitsleistungen.

„Schon während der Planungsphase hat mich die Begeisterung für dieses Projekt gepackt. Ich bin überzeugt, dass wir hier etwas Einzigartiges schaffen werden“, erklärt Klaus Luig vom Architekturbüro 3L, der gemeinsam mit seiner Ehefrau Veronika Lenze die Colonel BEM Adam Realisierungs UG gegründet hat, die das Vorhaben nun in die Umsetzung führt.

Auch die Stadt Soest begrüßt die positive Entwicklung ausdrücklich. „Die Fortführung dieses großartigen Projektes bedeutet nicht nur einen wichtigen Fortschritt für das Quartier, sondern auch eine nachhaltige Aufwertung des Wohnumfelds für die Bewohnerinnen und Bewohner“, freut sich Bürgermeister Marcus Schiffer.

„Mein besonderer Dank gilt Carolin Brautlecht, Geschäftsführerin der Wirtschaft und Marketing Soest GmbH, die in den vergangenen Wochen mit großem Engagement die Gespräche zwischen den Beteiligten begleitet und maßgeblich zum erfolgreichen Übergang beigetragen hat", ergänzt Marcus Schiffer.

Mit neuer Kraft, klarem Zielbild und starken Partnern wird das Belgische Viertel in Soest damit zu einem Vorzeigeprojekt für nachhaltige Stadtentwicklung weiterentwickelt. Vielleicht ist gerade dieser gemeinsame Abschluss auch ein Ausdruck dessen, worum es geht: Gemeinsam etwas Tragfähiges entstehen zu lassen.


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Leuchtturmprojekt im Belgischen Viertel wird fortgesetzt

©  Stadt Soest
Leuchtturmprojekt im Belgischen Viertel wird fortgesetzt

Nicklas Keller, Veronika Lenze, Klaus Luig, Katrin Grunert-Jäger, Bürgermeister Marcus Schiffer, Carolin Brautlecht, Marco Jaschke