Meldungsdatum: 30.04.2026
Mehr als 6000 Mal haben sich Menschen im Münsterland im vergangenen Jahr an die Beratungsstellen Arbeit gewandt – wegen Jobverlust, prekärer Beschäftigung oder Arbeitsausbeutung. Die Nachfrage zeigt: Die Beratungsstellen werden gebraucht. Jetzt ist die Finanzierung gesichert. Das Land Nordrhein-Westfalen fördert die 53 unabhängigen Anlaufstellen bis Ende 2028 mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) und Landesmitteln – fünf davon befinden sich in den Münsterland-Kreisen Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf sowie der Stadt Münster.
„Es ist wichtig, dass Menschen eine Anlaufstelle haben, die ihnen zur Seite steht und über ihre Rechte informiert, damit sie sich gegen Ungerechtigkeit zur Wehr setzen können“, sagt Julia Roesler, Leiterin der Regionalagentur (RAM) Münsterland mit Sitz beim Münsterland e.V. Die RAM koordiniert und vernetzt die fünf münsterländischen Beratungsstellen Arbeit.
Die Beratungsstellen informieren zu Qualifizierungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten, unterstützen bei wirtschaftlichen, psychosozialen und rechtlichen Fragen und sind zentraler Teil des landesweiten Beratungsnetzwerkes gegen Arbeitsausbeutung. Beratung findet aufsuchend, in Sprechstunden, telefonisch oder digital statt. Roesler sagt: „Mit den Beratungsstellen Arbeit haben wir ein ortsnahes Angebot zur Unterstützung von Betroffenen im Münsterland, das intensiv in Anspruch genommen wird.“
Mehr Informationen gibt es auf: www.muensterland.com/arbeit/beschaeftigte/beratungsstellen-arbeit
Pressekontakt: Tobias Denne, presse@muensterland.com, 02571 94 93 56
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