Meldungsdatum: 30.04.2026

Update zum IT-Sicherheitsvorfall bei den Eigenbetrieben Abfallentsorgung Kreis Kassel und Jugend- und Freizeiteinrichtungen (Kreisverwaltung nicht betroffen)

Veröffentlichung von Daten bestätigt, Vorfall befindet sich in Analyse

Landkreis Kassel. Im Zusammenhang mit dem im Februar 2026 bekannt gewordenen Cyberangriff auf die IT-Infrastruktur der Eigenbetriebe Abfallentsorgung Kreis Kassel sowie der Jugend- und Freizeiteinrichtungen (Landkreisverwaltung ist nicht betroffen) gibt es neue Erkenntnisse: Nach aktuellem Stand sind Daten auf einer Plattform im sogenannten “Darknet” veröffentlicht worden. Die Veröffentlichung erfolgte am Sonntag, 19. April 2026, und ist den zuständigen Strafverfolgungsbehörden bekannt.   

Die Eigenbetriebe nehmen diese Entwicklung sehr ernst. Derzeit läuft eine umfassende Analyse, um festzustellen, in welchem Umfang personenbezogene Daten betroffen sind. Sobald belastbare Erkenntnisse vorliegen und die Sachlage abschließend bewertet werden kann, werden die Betroffenen von den Eigenbetrieben weiterführend informiert.   

Die Betriebsleitung arbeitet hierzu eng mit dem externen Datenschutzbeauftragten zusammen und hält die zuständige Aufsichtsbehörde, den Hessischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit, informiert. Zudem wird die unbefugte Veröffentlichung der Daten strafrechtlich verfolgt.   

„Wir bedauern die aktuelle Entwicklung außerordentlich und setzen alles daran, die Auswirkungen für mögliche Betroffene so gering wie möglich zu halten“, erklärte die Betriebsleitung. „Transparenz und eine zügige Aufklärung haben für uns höchste Priorität.“   

Unabhängig davon werden die bestehenden IT-Sicherheitsmaßnahmen weiterhin intensiv überprüft und weiterentwickelt.   

Für Rückfragen stehen die Eigenbetriebe Abfallentsorgung Kreis Kassel und Jugend- und Freizeiteinrichtungen unter der E-Mail-Adresse sicherheitsvorfall@kreiskassel.de zur Verfügung. Bis zum Abschluss der Analyse der Daten können jedoch keine Auskünfte darüber erteilt werden, ob und inwiefern einzelne Personen betroffen sind. 

Pressekontakt: A. Shuhaiber


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