Meldungsdatum: 08.05.2026

Mit einer Führung „Verbrannte Orte“ in der VHS entdecken

Mit der Ausstellung „Verbrannte Orte – Bücherverbrennung 1933 in Deutschland“ in der VHS Dortmund gedenkt Dortmund der Bücherverbrennung durch die Nazis auf dem Hansaplatz. Führungen durch Guides der Gedenkstätte Steinwache geben einen tieferen Einblick.

Die Ausstellung zeigt Orte von Bücherverbrennungen in Deutschland - fotografisch dokumentiert und historisch eingeordnet. Sie zeigt, wie Erinnerungskultur, Demokratie und Meinungsfreiheit bis heute gesellschaftlich verhandelt werden. Auch in Dortmund: Vor 93 Jahren, am 30. Mai 1933, verbrannten Nationalsozialisten auf dem Dortmunder Hansaplatz öffentlich Bücher. Maßgeblich vorbereitet wurde die Aktion von Dr. Hans Woelbing, Lehrer am damaligen Bismarck-Realgymnasium, dem heutigen Max-Planck-Gymnasium. Deshalb unterstützen 35 ehemalige Schüler*innen und Lehrkräfte des Max-Planck-Gymnasiums die fotografische Dokumentation des Hansaplatzes durch den Verein „Verbrannte Orte - so wird der Hansaplatz als Dortmunder Tatort der Bücherbrennung ebenfalls zum Teil der Wanderausstellung.

Kostenlose Führungen durch die Ausstellung

Die Gedenkstätte Steinwache bietet kostenlose Führungen durch die Ausstellung „Verbrannte Orte – Bücherverbrennung 1933 in Deutschland“ in der VHS Dortmund (Kampstraße 47) an. Die Ausstellungsführungen beginnen am

Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Die Ausstellung ist vom 8. Mai bis 3. Juni, jeweils montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr (außer an Feiertagen) im 1. Obergeschoss der VHS zu sehen.

vhs-dortmund.de


Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgende Medien anbieten:

Bücherverbrennung auf dem Hansaplatz, 30.05.1933

©  Dortmunder Anzeiger vom 31.05.1933
Bücherverbrennung auf dem Hansaplatz, 30.05.1933


Die Ausstellung zeigt Orte von Bücherverbrennungen in Deutschland - fotografisch dokumentiert und historisch eingeordnet.

©  Stadt Dortmund / Silke Hempel
Die Ausstellung zeigt Orte von Bücherverbrennungen in Deutschland - fotografisch dokumentiert und historisch eingeordnet.


Die Gedenkstätte Steinwache bietet kostenlose Führungen durch die Ausstellung „Verbrannte Orte – Bücherverbrennung 1933 in Deutschland“ an.

©  Stadt Dortmund / SilkeHempel
Die Gedenkstätte Steinwache bietet kostenlose Führungen durch die Ausstellung „Verbrannte Orte – Bücherverbrennung 1933 in Deutschland“ an.

Markus Günnewig (Leiter der Seinwache), links, mit Friedrich Erbacher, einem ehemaligen Schüler des Max-Planck-Gymnasiums.


Die Ausstellung bietet Einblicke in die Erinnerungskultur.

©  Stadt Dortmund / Silke Hempel
Die Ausstellung bietet Einblicke in die Erinnerungskultur.


Die Ausstellung wurde mit Programm am 7. Mai eröffnet.

©  Stadt Dortmund / Silke Hempel
Die Ausstellung wurde mit Programm am 7. Mai eröffnet.

von Links: Pelin Dag, Kristina Karnib (Max-Planck-Gymnasium), Fabian Karstens (Jugendring), Dr. Markus Günnewig (Gedenkstätte Steinwache), Stephan Straub (Direktor VHS), Friedrich Erbacher (ehem. Max-Planck-Gymnasium), Jan Schenk (Verein "Verbrannte Orte")


Mit der Ausstellung „Verbrannte Orte – Bücherverbrennung 1933 in Deutschland“ in der VHS Dortmund gedenkt Dortmund der Bücherverbrennung auf dem Hansaplatz.

©  Stadt Dortmund / Silke Hempel
Mit der Ausstellung „Verbrannte Orte – Bücherverbrennung 1933 in Deutschland“ in der VHS Dortmund gedenkt Dortmund der Bücherverbrennung auf dem Hansaplatz.


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