Meldungsdatum: 26.05.2026

Neue Heidelandschaft auf dem städtischen Friedhof Aplerbeck verbindet Natur und würdevolles Gedenken

Urnengrabfeld inmitten blühender Heidepflanzen

Die Nachfrage nach Alternativen zur klassischen Erdbestattung im Sarg steigt seit vielen Jahren kontinuierlich. Auch die Dortmunderinnen und Dortmunder können auf den 32 städtischen Friedhöfen aus einem immer weiter wachsenden Angebot wählen. Auf dem städtischen Friedhof in Aplerbeck gibt es jetzt eine neue, außergewöhnliche Gemeinschaftsgrabanlage - die Heidelandschaft.

Mit der Heidelandschaft ist auf rund 600 Quadratmetern ein besonderer Ort des Gedenkens entstanden. Die Friedhöfe Dortmund gehen hier einen neuen Weg, der sich vom „klassischen“ Grab mit Stein und Blumenbeet deutlich unterscheidet. Die Anlage bietet Platz für bis zu 300 Urnen und vereint eine naturnahe Gestaltung mit einem würdevollen Erinnerungskonzept. Im Mittelpunkt steht der Erhalt der Fläche als Heidelandschaft. Die einzelnen Grabstätten bleiben vollständig in die Natur eingebettet und sind bewusst nicht individuell gekennzeichnet. Angehörige können an drei großen Holzsäulen auf Wunsch hochwertige Metallschilder mit dem Namen sowie Geburts- und Sterbedatum der Verstorbenen anbringen lassen.

Die Grabstätten in der Heidelandschaft kommen ohne klassische Grabgestaltung aus. Grabstein, Blumen oder Schmuck sind nicht vorgesehen. Um das naturnahe Konzept nicht zu stören, wird es auch keine Ablagemöglichkeiten für Erinnerungsstücke geben. Der genaue Bestattungsort der Verstorbenen ist bei der Heidelandschaft lediglich den Angehörigen bekannt. Hiermit bieten die Friedhöfe Dortmund eine pflegefreie Alternative zur anonymen Bestattung. Bei der anonymen Bestattung kennt einzig die Friedhofsverwaltung die genaue Lage der Grabstätte. Die Heidelandschaft ist ein schöner, ruhiger Ort zum Verweilen: Neben klassischen Bänken bieten große Findlinge an den Holzsäulen zusätzliche Sitzgelegenheiten. Eine schirmartig wachsende Birke ergänzt die Anlage und wird hier künftig ein natürliches Blätterdach spenden.

20 verschiedene Heidepflanzen blühen nacheinander

„Uns war wichtig, dass die Heidelandschaft sowohl ökologisch wertvoll als auch schön anzuschauen ist. Wir haben rund 20 verschiedene Pflanzenarten, darunter Winter- und Sommerheidesorten, ausgewählt. Sie sorgen mit ihren unterschiedlichen Blütezeiten dafür, dass das Feld ganzjährig lebendig wirkt. So entsteht nicht nur ein ästhetisch ansprechender Ort, sondern auch ein wertvoller Lebensraum für Insekten“, sagt Friedhofsleiter Robin Otto, der das Grabfeld gemeinsam mit der Ausbildungsabteilung der Friedhöfe Dortmund umgesetzt hat. „Unser Ziel war es, eine pflegefreie Alternative für Menschen, die sich eine einzigartige und naturnahe letzte Ruhestätte wünschen, zu schaffen.“

Urnenbeisetzungen | dortmund.de


Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgende Medien anbieten:

Das neue Grabfeld auf dem Aplerbecker Friedhof an der Kortenstraße ist etwas ganz Besonderes: Heidegräber gibt es in Dortmund kein zweites Mal. Die Anlage ist idyllisch gelegen.

©  Stadt Dortmund / Andreas Buck
Das neue Grabfeld auf dem Aplerbecker Friedhof an der Kortenstraße ist etwas ganz Besonderes: Heidegräber gibt es in Dortmund kein zweites Mal. Die Anlage ist idyllisch gelegen.


Geplant und gestaltet wurde die neue Fläche von den Auszubildenden der Friedhöfe Dortmund und ihren Praxisanleiter*innen. Bei der Pflege des neuen Grabfelds ist natürlich auch das gärtnerische Team des Friedhofs Aplerbeck mit im Boot.

©  Stadt Dortmund / Andreas Buck
Geplant und gestaltet wurde die neue Fläche von den Auszubildenden der Friedhöfe Dortmund und ihren Praxisanleiter*innen. Bei der Pflege des neuen Grabfelds ist natürlich auch das gärtnerische Team des Friedhofs Aplerbeck mit im Boot.


Auf Wunsch können Angehörige den Namen der verstorbenen Person an einer der Holzstelen anbringen lassen. Grabsteine oder Grabschmuck gehören dagegen nicht zum Konzept des neuen Grabfelds.

©  Stadt Dortmund / Andreas Buck
Auf Wunsch können Angehörige den Namen der verstorbenen Person an einer der Holzstelen anbringen lassen. Grabsteine oder Grabschmuck gehören dagegen nicht zum Konzept des neuen Grabfelds.


Sind mit dem Ergebnis am Friedhof Aplerbeck sehr zufrieden (v.l.): Friedhofsleiter Robin Otto, Ausbildungsleiter Wolfgang Närdemann, Antje Senft (Personal und Organisation), Sandra Schmidt und Gernot Willeke (beide Geschäftsleitung Friedhöfe Dortmund).

©  Stadt Dortmund / Andreas Buck
Sind mit dem Ergebnis am Friedhof Aplerbeck sehr zufrieden (v.l.): Friedhofsleiter Robin Otto, Ausbildungsleiter Wolfgang Närdemann, Antje Senft (Personal und Organisation), Sandra Schmidt und Gernot Willeke (beide Geschäftsleitung Friedhöfe Dortmund).


Auf dem neuen Gemeinschaftsgrabfeld ist Platz für bis zu 300 Urnen.

©  Stadt Dortmund / Andreas Buck
Auf dem neuen Gemeinschaftsgrabfeld ist Platz für bis zu 300 Urnen.


Das Team der Friedhöfe Dortmund arbeitet mit viel Herzblut und Engagement auf den Flächen. Das merken Trauernde ebenso wie Spaziergänger*innen, die Ruhe und Entspannung in einer idyllischen Umgebung suchen.

©  Stadt Dortmund / Andreas Buck
Das Team der Friedhöfe Dortmund arbeitet mit viel Herzblut und Engagement auf den Flächen. Das merken Trauernde ebenso wie Spaziergänger*innen, die Ruhe und Entspannung in einer idyllischen Umgebung suchen.


Der Leiter des Aplerbecker Friedhofs Robin Otto zeigt ein Muster für die Namensschilder, die die Friedhöfe Dortmund auf Wunsch an die Holzstelen anbringen.

©  Stadt Dortmund / Andreas Buck
Der Leiter des Aplerbecker Friedhofs Robin Otto zeigt ein Muster für die Namensschilder, die die Friedhöfe Dortmund auf Wunsch an die Holzstelen anbringen.


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