Meldungsdatum: 26.05.2026
Hintergrund der Baumspende ist eine Strukturreform des Westfälischen Schützenbundes. Die Bezirke als Ebene zwischen Schützenbund-Präsidium und Schützenkreisen fällt weg. Als Erinnerung und Zeichen der Verbundenheit werden in allen Schützenkreisen des Bezirks Bäume gepflanzt. Für den Schützenkreis Soest-Lippstadt fiel die Standortwahl auf Soest als Kreisstadt und geographisches Zentrum, und hier anlässlich der stattfindenden Neugestaltung des Straßenzuges auf den Potsdamer Platz, wo die "Schützenlinde" künftig sehr prominent die Erinnerung an ihre Spender wachhalten wird.
Der stellvertretende Bürgermeister André Hänsch bedankte sich bei den Vertretern des Schützenbezirks rund um Tobias Babiel (Vorsitzender des Schützenkreises Soest-Lippstadt), Bernd Dittmeyer (Vorsitzender des Schützenkreises Lünen), Wilhelm Bröer (Vorsitzender im Schützenkreis Beckum), Siggi Radtke (ehemaliger Vorsitzender des Bezirks Hellweg) und Arnold Kottenstedde (Vizepräsident des Westfälischen Schützenbundes). Er lobte die Wahl einer Linde. Diese Baumart steht einerseits symbolisch für die Liebe und repräsentiere damit auch die Liebe der Schützen zur Heimat. Andererseits seien in früheren Zeiten Schutzschilde aus Lindenholz gefertigt worden, und somit symbolisiere die Linde auch den Schutzgedanken aus der Gründungszeit der Schützenvereine.
Zurzeit ist die Baumscheibe der Linde an der Ecke Potsdamer Platz / Hospitalgasse noch durch Absperrbaken geschützt. Für Anfang Juni ist aber bereits die Montage eines Metallkorsetts geplant, welches den Baumstandort am Fahrbahnrand langfristig sichern soll.
Vertreter der Schützenkreise im Bezirk Hellweg präsentierten mit dem stellvertretenden Soester Bürgermeister André Hänsch (rechts) die gespendete Linde am Potsdamer Platz, die an den Schützenbezirk erinnern soll.
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