Meldungsdatum: 05.06.2026

Natur im Wald: Naturmuseum Dortmund ruft zum Dokumentieren der Artenvielfalt auf

Im Juni zeigt sich der Wald besonders artenreich. Naturbegeisterte können jetzt wieder Pflanzen, Tiere und Pilze des Waldes beobachten und ihre Funde über digitale Plattformen für Forschung und Naturschutz für die Arten-Olympiade 2026“ melden.

Blühende Pflanzen, summende Insekten und brütende Vögel prägen derzeit die heimischen Wälder. Auch das Naturmuseum Dortmund ruft deshalb dazu auf, die Natur vor der eigenen Haustür zu entdecken und Beobachtungen zu dokumentieren und ihre Funde über digitale Plattformen für Forschung und Naturschutz zu melden. Gemeinsam mit dem LWL-Museum für Naturkunde, der Naturbeobachtungsplattform Observation.org und weiteren Partnern beteiligt sich das Museum so an der „Arten-Olympiade 2026“.

Naturinteressierte können ihre Beobachtungen fotografisch festhalten und über die Plattform Observation.org oder die App ObsIdentify melden. Die eingetragenen Funde unterstützen wissenschaftliche Projekte und Naturschutzmaßnahmen. Gleichzeitig fließen sie in die Wertung der bundesweiten Mitmachaktion ein. Teilnehmen können alle – unabhängig von Alter oder Vorkenntnissen.

Hintergrund: Heimische Wälder sind wertvolle Lebensräume

Wälder beherbergen eine große Vielfalt an Pflanzen, Tieren, Pilzen und Mikroorganismen. Je nach Waldtyp unterscheiden sie sich in ihrer Struktur und Artenzusammensetzung. Auch wenn tropische Regenwälder weltweit als Zentren der Biodiversität gelten, erfüllen heimische Wälder zahlreiche wichtige Aufgaben. Sie bieten Lebensraum für zahlreiche Arten, schützen Böden, filtern Wasser und speichern Kohlenstoff. Darüber hinaus dienen sie als Erholungsraum und liefern den nachwachsenden Rohstoff Holz.

Naturbeobachtungen helfen dabei, diese Vielfalt besser zu erfassen und Entwicklungen langfristig zu dokumentieren. Wer mehr über die Natur in den Wäldern erfahren möchte, kann Exkursionen und Bildungsangebote von Naturschutzverbänden und beteiligten Einrichtungen nutzen. Dort vermitteln Fachleute Wissen über Arten, Lebensräume und ökologische Zusammenhänge.

Hintergrund: Arten-Olympiade 2026

Mit der bürgerwissenschaftlichen „Arten-Olympiade 2026“ hat das LWL-Museum für Naturkunde in Münster den bundesweiten Wettbewerb gestartet. Gesucht werden die Teilnehmenden, die im Laufe des Jahres die meisten Tier-, Pflanzen- und Pilzarten in Deutschland dokumentieren. Zu den Partnern der Aktion gehört unter anderem das Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung und angewandte Ökologie der Universität Münster (CIBRA). Die Stiftung der Sparda-Bank Münster unterstützt das Projekt finanziell.

Weitere Informationen:

www.arten-olympiade.lwl.org

www.bioblitze.lwl.org


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Blühende Pflanzen, summende Insekten und brütende Vögel prägen derzeit die heimischen Wälder.

©  C. Kriegs
Blühende Pflanzen, summende Insekten und brütende Vögel prägen derzeit die heimischen Wälder.


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