Meldungsdatum: 11.06.2026

Neue FABIDO-Kita am Steinkühlerweg in Hörde bietet Kindern viel Platz zum Wohlfühlen – und ist ein Gewinn fürs Klima

Die neue FABIDO-Kita am Steinkühlerweg 235 in Hörde ist fertig: Anfang Mai sind hier Kinder und  Kita-Team eingezogen – und haben ihren bunten Alltag in den modernen, klimafreundlichen Neubau gebracht. Bei einem Vor-Ort-Termin der Städtischen Immobilienwirtschaft am Mittwoch (10. Juni) wurde deutlich, was die neue Kita ausmacht. Das freundliche, helle Gebäude mit viel Platz und einem top-ausgestatteten Außengelände fürs kreative Spielen ist nun mit Leben gefüllt.

Dortmunds Baudezernent Arnulf Rybicki ist begeistert von der neuen Kita, die Platz für insgesamt 150 Kinder bietet, davon 30 U3-Plätze. „Das Gebäude ist ein tolles Beispiel dafür, wie wir heute die Ansprüche an eine moderne Pädagogik und die Anforderungen in Sachen Klimaschutz optimal vereinen können. Die Kinder spielen, toben und lernen hier in einer Umgebung, die gute Laune macht und die Kreativität fördert. Gleichzeitig ist die neue Kita dank ihrer Bauweise und der technischen Ausstattung ein Gewinn für die Umwelt“, so Arnulf Rybicki.

Aus diesen Gründen ist auch die Nachfrage groß: Alle 30 U3-Plätze sind schon belegt. Auch die 120 Ü3-Plätze sind sehr begehrt - hier gibt es aber noch ein paar freie Kapazitäten mit 35 bzw. 45 Wochenstunden. „Die Anmeldezahlen zeigen, dass wir mit unserem Angebot hier genau richtig liegen. Gemeinsam schaffen wir als Stadt moderne, hochwertige und kindgerechte Gebäude, um den Kindern bestmögliche Betreuung, Bildung und Verpflegung zu bieten“, sagt Monika Nienaber-Willaredt, Dezernentin für Schule Jugend und Familie.

Dem Team der Kita ist die Zusammenarbeit mit Menschen aus dem Sozialraum wichtig. Erste Kooperationen sind bereits gestartet: Dazu gehört auch der enge Austausch mit den umliegenden Grundschulen, darunter die Kerschensteiner Schule und die Weingarten-Grundschule. Der für Hörde zuständige Polizist hat das Team auch schon besucht. Er begleitet die Kinder auch beim Termin der Verkehrspuppenbühne. Ein Basketballtrainer wird wöchentlich eine Sportgruppe für die Vorschulkinder anbieten. Die Kitasozialarbeiterin wird künftig im zweiwöchigen Rhythmus beratend in der FABIDO-Kita am Steinkühlerweg sein. 

Module wurden vor Ort in rund 2,5 Monaten zusammengesetzt

Das Gebäude besteht aus Holzsystemelementen, die im Werk vorgefertigt wurden. Teilweise waren sogar schon die Fenster eingebaut. Auf der Baustelle wurden die Module dann innerhalb von 2,5 Monaten zusammengesetzt. Inklusive Innenausbau hat das 13 Monate in Anspruch genommen.

Den Kindern und dem Kita-Team stehen 1.420 Quadratmeter Nutzfläche auf zwei Etagen zur Verfügung. Acht neue Gruppen finden Platz in dem Neubau, der auch optisch einiges her macht. Die Holzfassade wird an mehreren Stellen mit rankenden Pflanzen wie Wein und Kiwi begrünt – das sieht hübsch aus, dient aber auch dazu, das Gebäude im Sommer kühl zu halten.

Auch die Außenflächen können mithalten. Hier gibt es Wasserspielstellen und naturnahe Spielgeräte aus Holz. Die alten Bäume sorgen für Schatten an heißen Tagen.

Die Kita ist dank der Wärmepumpe und der Lüftungsanlage als Passivhaus anzusehen. Das Retentionsdach ist extensiv begrünt. So wird Regenwasser lokal gespeichert, was dem Mikroklima zugutekommt (Stichwort: Schwammstadt). Auf dem Dach gibt es außerdem eine nahezu vollflächige PV-Anlage. Die Kosten für das Projekt betragen rund 13 Mio. Euro.

dortmund.de/fabido


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Zur offiziellen Einweihung der Kita und Schlüsselübergabe kamen Vertreter*innen aus Verwaltung, Bezirkspolitik, Kita und den beteiligten Unternehmen zusammen.

©  Stadt Dortmund / Leopold Achilles
Zur offiziellen Einweihung der Kita und Schlüsselübergabe kamen Vertreter*innen aus Verwaltung, Bezirkspolitik, Kita und den beteiligten Unternehmen zusammen.

Jürgen Ellerkamp, Geschäftsführer des Systembau-Unternehmens Terhalle, hatte den symbolischen Schlüssel mitgebracht - mit dabei waren u.a. Hördes Bezirksbürgermeister Michael Depenbrock (5.v.li.), FABIDO-Geschäftsführer Daniel Kunstleben, Baudezernent Arnulf Rybicki und Andreas Große-Holz (Leiter Immobilienwirtschaft, hinten von rechts), Monika Nienaber-Willaredt (Dezernentin für Schule, Jugend und Familie, 7.v.re) und die Kita-Leiterinnen Miriam Meyer zu Ummeln (5.v.re.).


Die Kita ist ein Passivhaus, das Retentionsdach ist begrünt - gut fürs Mikroklima. Auf dem Dach gibt es außerdem eine nahezu vollflächige PV-Anlage.

©  Stadt Dortmund / Leopold Achilles
Die Kita ist ein Passivhaus, das Retentionsdach ist begrünt - gut fürs Mikroklima. Auf dem Dach gibt es außerdem eine nahezu vollflächige PV-Anlage.


Die achtgruppige Kita bietet ausreichend Rückzugsmöglichkeiten und stille Ecken.

©  Stadt Dortmund / Leopold Achilles
Die achtgruppige Kita bietet ausreichend Rückzugsmöglichkeiten und stille Ecken.


Die Kita-Leiterin Miriam Meyer zu Ummeln freut sich mit den Eltern und Kindern der Einrichtung über den gelungenen Neubau am Steinkühlerweg 235.

©  Stadt Dortmund / Leopold Achilles
Die Kita-Leiterin Miriam Meyer zu Ummeln freut sich mit den Eltern und Kindern der Einrichtung über den gelungenen Neubau am Steinkühlerweg 235.


Köchin Kathrin Rattey versorgt die Kinder in der Kita-eigenen Wirtschaftsküche mit gesunder Kost - dabei erreicht sie eine Bio-Quote von 100 Prozent.

©  Stadt Dortmund / Leopold Achilles
Köchin Kathrin Rattey versorgt die Kinder in der Kita-eigenen Wirtschaftsküche mit gesunder Kost - dabei erreicht sie eine Bio-Quote von 100 Prozent.


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