Meldungsdatum: 15.06.2026

Vom Atelier ins Kunstarchiv

Abendvortrag von Anna Wondrak, Leiterin des Künstler:innenarchivs der Stiftung Kunstfonds

Was geschieht mit dem künstlerischen Werk nach dem Tod einer Künstlerin oder eines Künstlers? Anna Wondrak, Leiterin des Künstler:innenarchivs der Stiftung Kunstfonds, widmet sich dieser Frage in ihrem Abendvortrag "Zwischen Atelier, Nachlass und Museum" am Donnerstag, 18. Juni 2026, im Museum Wilhelm Morgner. Beginn ist um 18.30 Uhr.

Wie gehen Erbinnen und Erben mit hinterlassenen Kunstwerken um? Wo finden sie Unterstützung, und wie lässt sich ein Nachlass bereits zu Lebzeiten vorbereiten? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Anna Wondrak, Leiterin des Künstler:innenarchivs der Stiftung Kunstfonds, seit vielen Jahren. In der Abtei Brauweiler in Pulheim betreut sie umfangreiche Vor- und Nachlässe von Künstlerinnen und Künstlern der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Zu den ersten Vorlässen, die sie im Archiv bearbeitete, gehörte das Werk der Künstlerin Renate Weh. Seitdem begleitet Anna Wondrak dessen Sicherung und Erschließung intensiv. In ihrem Vortrag gibt sie Einblicke in den gesamten Prozess – von der Bewerbung um Aufnahme in das Archiv über rechtliche Fragestellungen bis hin zu restauratorischen und archivischen Herausforderungen.

Anhand des Werks von Renate Weh zeichnet sie nach, wie aus einem kleinen Gartenschuppen bewahrte Arbeiten ihren Weg in das Archiv fanden und schließlich im Museum Wilhelm Morgner eine neue Öffentlichkeit erhielten.

Im Anschluss an den Vortrag besteht Gelegenheit zum Gespräch in entspannter Atmosphäre. Fragen und Diskussionsbeiträge aus dem Publikum sind herzlich willkommen. Der Eintritt kostet 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.


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2026 0615 Anna Wondrak

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