Meldungsdatum: 30.06.2026
Damit investiert die Stadt die neu zur Verfügung stehenden Mittel vollständig in den Ausbau der Schulsozialarbeit, was unmittelbar den Schülerinnen und Schülern sowie den Schulen im Stadtgebiet zugute kommt. Insgesamt können drei zusätzliche halbe Stellen für die Schulsozialarbeit geschaffen werden. Zwei dieser halben Stellen werden künftig bei der Stadt Soest angesiedelt. Die dritte halbe Stelle soll einem anerkannten freien Träger der Jugendhilfe übertragen werden.
„Schulsozialarbeit ist längst ein unverzichtbarer Bestandteil eines erfolgreichen Schulalltags“, erklärt Soests Bürgermeister Marcus Schiffer. „Sie unterstützt Kinder und Jugendliche in ihrer persönlichen Entwicklung, begleitet Familien, berät Lehrkräfte und trägt dazu bei, Herausforderungen frühzeitig zu erkennen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Mit der zusätzlichen Förderung investieren wir unmittelbar in bessere Bildungs- und Teilhabechancen für junge Menschen in unserer Stadt.“
Welche Schulen künftig von den zusätzlichen Stellen profitieren werden, plant das Jugendamt derzeit sorgfältig. Dabei berücksichtigt es sowohl die unterschiedlichen Bedarfe der Schulen als auch die bereits vorhandenen personellen Ressourcen. Die Stadt wird die Schulleitungen nach Abschluss der Planungen zeitnah über die konkrete Verteilung informieren. Ziel ist es, die zusätzlichen Fachkräfte bereits nach den Sommerferien einzustellen und so die vorhandenen Teams zeitnah zu verstärken.
„Eine gute Schulsozialarbeit lebt von starken Partnerschaften“, betont der Soester Jugendamtsleiter Jörg Gawollek. „Deshalb setzen wir bewusst auf die enge Zusammenarbeit zwischen dem Jugendamt und den freien Trägern der Jugendhilfe. Beide bringen unterschiedliche Erfahrungen und Kompetenzen ein und leisten gemeinsam einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien. Mit der zusätzlichen Förderung stärken wir dieses bewährte Netzwerk und schaffen mehr Unterstützung dort, wo sie täglich gebraucht wird.“
Bereits im Rahmen der vergangenen Schulleiterrunde hatte das Jugendamt angekündigt, die Gesamtkonzeption der Schulsozialarbeit Ende 2026 beziehungsweise im Jahr 2027 grundlegend zu überprüfen. An diesem Vorhaben hält die Stadt Soest fest. Ziel ist es, die Schulsozialarbeit kontinuierlich weiterzuentwickeln und an die wachsenden Anforderungen in den Schulen anzupassen.
„Die Herausforderungen an Schulen nehmen seit Jahren zu. Umso wichtiger ist eine verlässliche Schulsozialarbeit, die Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte gleichermaßen unterstützt. Mit den zusätzlichen Stellen verbessern wir die Rahmenbedingungen und setzen ein klares Zeichen für Prävention, Chancengerechtigkeit und die bestmögliche Förderung junger Menschen“, so Gawollek.
Die geplante Verwendung der Fördermittel wurde dem Jugendhilfeausschuss vorgestellt und traf dort auf große Zustimmung.
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