Kreis Unna - Presse und Kommunikation


Keine Chance für Raser und Drängler


[Alle Meldungen]
[Medienarchiv]
[Pressemeldungen abonnieren]
[Pressemeldungen durchsuchen]
[Druckansicht]



11. März 2008

Keine Chance für Raser und Drängler

Digitales System ermittelt Verkehrssünder

Kreis Unna. Wer drängelt, punktet - allerdings nur im Verkehrszentralregister in Flensburg. Das Bundesministerium für Verkehr hat in diesem Zusammenhang bereits bekannt gegeben, dass rücksichtsloses und gefährliches Verhalten in Zukunft noch wirksamer bekämpft werden soll und hat für die wirklich schweren Delikte wie Drängeln, zu dichtes Auffahren oder Fahren unter Alkohol- und Drogeneinfluss härtere Sanktionen angekündigt.

„Unangepasste Geschwindigkeit und zu geringer Sicherheitsabstand sind nach wie vor die häufigsten Unfallursachen“ weiß Polizeihauptkommissar Manfred Blunk, Leiter des Verkehrsdienstes der Autobahnpolizei Dortmund. Der Verkehrdienst der Autobahnpolizei Dortmund hat jetzt ein neues, volldigitales System zur Geschwindigkeits- und Abstandsmessung in Betrieb genommen. Damit wird auch an zwei Messstellen auf den Autobahnen A1 und A 2 im Kreisgebiet mit mehreren Videokameras das Verkehrsgeschehen auf allen Fahrstreifen überwacht. Das System ermöglicht ein exaktes Ermitteln der Geschwindigkeiten und Abstände aller Fahrzeuge zueinander. Die Videobänder werden umgehend ausgewertet und Verstöße beweissicher dokumentiert.

Das Messsystem wurde jetzt durch den Verkehrsdienst der Autobahnpolizei gemeinsam mit der Bußgeldstelle der Kreisverwaltung Unna den für das Einspruchsverfahren zuständigen Strafrichtern der Amtsgerichte Unna und Lünen sowie den Sachbearbeitern der Bußgeldstelle des Kreises vorgestellt, um sie über die technischen Einzelheiten zu informieren. Insbesondere Drängler und Raser sollen vermehrt identifiziert und für ihr gefährliches Verhalten zur Verantwortung gezogen werden. „Wer zu schnell fährt oder zu dicht auffährt, muss mit einem Bußgeld von bis zu 300 Euro, einer Eintragung von bis zu vier Punkten im Verkehrszentralregister sowie einem Fahrverbot von bis zu drei Monaten rechnen“, warnt Thomas Brötzmann, Leiter der Bußgeldstelle des Kreises Unna.


Pressekontakt: Kreis Unna - Presse und Kommunikation, Silke Schmücker, Fon 02303 27-1113, E-Mail: silke.schmuecker@kreis-unna.de


[Zurück]

Kreis Unna | Presse und Kommunikation | Friedrich-Ebert-Straße 17 | 59425 Unna | Tel. 02303 27-1213 | Fax: 02303 27-1699 | E-Mail: pk@kreis-unna.de