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Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 01.04.2008
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“Im Visier der Stasi” - Peter Baum referierte im Rahmen der Ausstellung im Stadtmuseum über Überwachugsmethoden und Spionage der DDR Ein Büstenhalter, mit dem man Fotos schießen kann, und Geruch in Einkochgläsern: Aus heutiger Sicht sind die Methoden des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR fast schon zum Lachen. Das bleibt einem aber dann doch im Halse stecken, wenn man darüber nachdenkt, dass die diktatorische Regierung das damals alles verwendete, um die eigenen Bürger oder ausländische Besucher auszuspionieren. Das wurde bei dem kostenlosen Vortrag zur Ausstellung “Im Visier der Stasi“ am Donnerstagabend im Stadtmuseum deutlich. Volkshochschule und Stadtmuseum hatten gemeinsam eingeladen und etwa 50 Besucher kamen. Man hatte aber auch den kompetentesten Referenten gewinnen können: Der Hagener Peter Baum stellte die Exponate zur Verfügung und bearbeitet seit 1999 die Unterlagen über den “Operativ-Technischen Sektor” des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR als Forschungsarbeit im Rahmen der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR. Im Anschluss stellten die Anwesenden Peter Baum noch einige interessierte Fragen. Er tourt mit seinen Exponaten und Vorträgen mittlerweile regelrecht durch die gesamte Republik. “Meine Vorträge verlaufen aber im Westen ganz anders als in der ehemaligen DDR, dort sind sie noch viel emotionsgeladener“, erklärte er. |
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