
Kreis Unna. (PK) Landrat Michael Makiolla wertet die Entscheidung des Aufsichtsrates der RAG Deutsche Steinkohle AG vom 9. Juni als Teilerfolg: „Natürlich habe ich mir mehr erhofft. Aber ich begrüße die Entscheidung. Diesen Teilerfolg verdanken wir auch den vielen Menschen, die sich in unserer Region so stark engagiert haben. Nun haben wir erst einmal Zeit gewonnen“, so der Landrat nach der Sitzung des Aufsichtsrates.
Makiolla hofft auf die Chance für eine weitere Perspektive für das Bergwerk. „Ich bin immer noch der Auffassung, dass es betriebs- und volkswirtschaftlich falsch wäre, die Kokskohlenförderung auf dem Bergwerk Ost in naher Zukunft einzustellen. Immerhin geht es um über 1.200 direkt betroffene Menschen und ihre Familien, die im Kreis Unna leben“, betont der Landrat.