
Gleichzeitig machte Stratmann aber auch klar, dass die Umsetzung „nicht von heute auf morgen“ zu machen ist. „Einen Bewilligungsbescheid wird es nicht vor Mitte 2009 geben. Hinzu kommen die europaweite Ausschreibung und die Bauzeit. Selbst wenn alles optimal läuft, müssen wir mindestens 2 bis 3 Jahre rechnen“, machte der Kreisdirektor deutlich, dass gut Ding auch oder gerade bei der Verwirklichung eines solch bedeutenden Projektes Weile haben will. „Wir arbeiten intensiv, sind aber auch abhängig von den Entscheidungen Dritter“, betonte Stratmann.
Als ermutigend wertete der Kreisdirektor Signale des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, dessen zuständige Landesrätin für Kultur, Dr. Barbara Rüschoff-Thale bei ihrem Antrittsbesuch im Kreis Unna die Brabant-Sammlung als „exzellenten Bestand“ gewertet habe. Auch die Anerkennung des „Haus der Moderne“ als Projekt im Rahmen der Kulturhauptstadt 2010 attestiere dessen Bedeutung von unabhängiger Stelle. Dieses besondere Gütezeichen sei sicherlich auch ein Türöffner für weitere Förderungen.
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