
Großes Interesse fand auch die Vorstellung eines innovativen Modellprojektes, das sich an Familien bzw. Bedarfsgemeinschaften im SGB II-Bezug in Lünen, Selm und Hamm wendet. Die ARGE Kreis Unna und das Kommunale JobCenter Hamm haben sich in Zusammenarbeit mit der Werkstatt im Kreis Unna GmbH das ehrgeizige Ziel gesetzt, 60 % der Teilnehmer in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu vermitteln. Tina Riedel, Projektentwicklerin bei der ARGE Kreis Unna, lobte in diesem Zusammenhang das hohe Interesse bei den Teilnehmer. Bei dem Projekt wird ein häuslicher Ansatz verfolgt und die gesamte Familie bzw. Bedarfsgemeinschaft einbezogen. Wolfgang Zude, zuständiger Projektleiter bei der Werkstatt im Kreis Unna GmbH, sagte auf Wunsch der Beteiligten zu, über den Fortgang des Projektes zu berichten.
Erstmalig stellte Anke Jauer die Koordinierungsstelle Frau und Beruf Kreis Unna den Beteiligen im Handlungsfeld vor. Die im Oktober gestartete Stelle ist angetreten, die Beschäftigungspotenziale von Frauen zu fördern. Betrieben, Beschäftigten und Beschäftigungssuchenden im Kreis Unna bietet sie z.B. Information und Beratung zu Fragen der Umsetzung von Chancengleichheit und Familienfreundlichkeit.
Für das kommende Jahr wurden weitere Arbeitstreffen und die Durchführung von gemeinsamen Projekten, wie z.B. Veranstaltungen zum Wiedereinstieg in den Beruf, vereinbart.
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Informierten sich über Familienfreundlichkeit im Handwerk (v.l.): Tina Riedel, Projektentwicklerin ARGE Kreis Unna, Sabine Adam-Johnen vom Frauenforum im Kreis Unna, Wolfgang Zude, Projektleiter bei der Werkstatt im Kreis Unna, Marc Lindart von der Handwerkskammer Dortmund und der Geschäftsführer der ARGE Kreis Unna, Thomas Neuhaus.
Foto: Kreis Unna
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