
Im letzten Jahr haben die Bezirksregierungen in Abstimmung mit Kommunen, Verbänden und Interessengruppen konkrete Bewirtschaftungsziele für die Gewässer benannt und Maßnahmenprogramme zur Verbesserung des Gewässerzustandes aufgestellt. Ende 2008 fasste das NRW-Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz die Ergebnisse dieser Arbeit als „Entwürfe der Bewirtschaftungspläne für die oberirdischen Gewässer und der ihnen zugeordneten Grundwasserkörper“ zusammen. Inzwischen läuft die nach dem Landeswassergesetz vorgesehene Öffentlichkeitsbeteiligung.
Bis zum 21. Juni liegen die Unterlagen auch beim Kreis Unna aus. Sie können während der allgemeinen Dienstzeiten (montags bis donnerstags 8 bis 16.30 Uhr, freitags von 8 bis 12.30 Uhr) im Fachbereich für Natur und Umwelt, Platanenallee 16 in Unna, Zimmer 228, 229 oder 230, eingesehen werden. Darauf weist der Kreis hin.
Die Planunterlagen umfassen den Entwurf eines Bewirtschaftungsplanes und das geplante Maßnahmenprogramm. Außerdem werden in Form von Steckbriefen die Gewässerzustände, die Bewirtschaftungsziele und die geplanten Maßnahmen auf der Ebene von Wasserkörpern und Wasserkörpergruppen dargestellt. Dabei wird zwischen Ruhr, Lippe, Emscher und Datteln-Hamm-Kanal unterschieden.
Verständnisfragen zu den Unterlagen und Stellungnahmen dazu sind an das zuständige Ministerium bzw. an die Bezirksregierung zu richten. Der Kreis hilft gerne bei der Vermittlung von Ansprechpartnern weiter.
Die Anhörungsdokumente können auch im Internet unter www.flussgebiete.nrw.de („Beteiligung Online“) nachgelesen werden.
Pressekontakt: Kreis Unna - Presse und Kommunikation, Constanze Rauert, Fon 02303 27-1013, E-Mail constanze.rauert@kreis-unna.de