
Kreis Unna. (PK) Die niedergelassenen Ärzte im Kreis haben noch keine Influenza-Fälle gemeldet. Das teilt der Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz des Kreises mit.
„Die „echte“ Grippe (Influenza) muss unterschieden werden von den grippalen Infekten, die jahreszeitbedingt im Moment gehäuft auftreten“, erläutert Amtsarzt Dr. Bernhard Jungnitz. „Die Heizungsluft trocknet die Schleimhäute aus und macht sie anfälliger für Keime. Daher leiden derzeit viele Menschen unter den typischen Erkältungsbeschwerden wie Husten, Schnupfen und Heiserkeit“, so Dr. Jungnitz. Zur Vorbeugung rät er, vor allem viel zu trinken und Bewegung an der frischen Luft zu suchen. Räume sollten regelmäßig gelüftet werden. Auch vitaminreiche Kost stärkt das Immunsystem und hilft dem Körper, sich selbst zu schützen.
Zum Schutz vor der „echten“ Grippe, die jedes Jahr auch in Deutschland mehrere Todesopfer fordert, ist grundsätzlich auch jetzt noch die Impfung beim Hausarzt möglich. „Allerdings braucht der Körper einige Zeit, um die entsprechenden Antikörper zu bilden“, so Dr. Jungnitz. Wenn der Kreis noch 10 bis 14 Tage von der Influenza-Welle verschont bleibt, kann noch ein vollständiger Impfschutz aufgebaut werden. Wer allerdings bereits Symptome einer Grippe oder eines grippalen Infekts hat, sollte jetzt nicht geimpft werden.