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Tipps zur Medikamenten-Einnahme


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24. Februar 2009

Tipps zur Medikamenten-Einnahme

Richtiger Zeitpunkt kann Nebenwirkungen verringern

Kreis Unna. (PK) Der Körper verträgt einige Arzneimittel zu bestimmten Tageszeiten besser. Die Anpassung der Einnahme an den biologischen Rhythmus reduziert die Nebenwirkungen mancher Medikamente und kann sogar die Wirksamkeit bestimmter Präparate steigern. Bei welchen Wirkstoffen der Einnahmezeitpunkt zu beachten ist, erläutert Birgit Habbes, Amtsapothekerin des Kreises. „Medikamente gegen Schilddrüsenerkrankungen mit dem Wirkstoff L-Thyroxin wirken morgens am besten. Auch bei Cortison ist die morgendliche Einnahme der Tagesdosis zu empfehlen, da dann die Nebenwirkungen geringer sind“, so Habbes. Cortison kommt zum Beispiel bei der Asthma-Behandlung zum Einsatz. Acetylsalicylsäure, auch als ASS bezeichnet, kann die Magenschleimhaut schädigen. „Diese Gefahr ist bei einer Einnahme in den Abendstunden am geringsten“, erläutert die Amtsapothekerin. Arzneimittel gegen zu hohe Blutfettwerte, so genannte Statine, wirken am besten kurz vor dem Schlafengehen. Dann hemmen sie die körpereigene Produktion von Cholesterol am stärksten. Habbes unterstreicht aber, dass es individuelle Unterschiede geben kann. „Den richtigen Einnahmezeitpunkt von Medikamenten erklärt der Apotheker im persönlichen Beratungsgespräch. Er kann auch beantworten, ob die Arznei vor oder nach dem Essen einzunehmen ist.“


Pressekontakt: Kreis Unna - Presse und Kommunikation, Silke Schmücker, Fon 02303 27-1113, E-Mail silke.schmuecker@kreis-unna.de
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