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Sachstand über Arbeit der Integrationskonferenz


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23. April 2009

Sachstand über Arbeit der Integrationskonferenz

Aus Ideen werden Taten

Kreis Unna. (PK) Der Kreis Unna überlässt die Integration von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte nicht dem Zufall. Er nutzt die Chance, durch Steuerung der Integrationsprozesse die Zukunft auch angesichts des demographischen Wandels mit seinen Auswirkungen auf soziale und wirtschaftliche Strukturen zu gestalten. Dabei haben sich die regelmäßigen Integrationskonferenzen zur Informationsdrehscheibe und Motor in Sachen Integration entwickelt. Dass dieser Motor viel Kraft hat, machte RAA-Leiterin Marina Raupach, gleichzeitig Geschäftsführung der Integrationskonferenz und Mitverfasserin der Integrationsleitziele, im Sozialausschuss am 21. April deutlich.

Der Zwischenbericht erinnert nicht nur an bisher Erreichtes wie z.B. die Einrichtung des bundesweit beachteten Integrationsportals ‚Wel KOMM.IN’ (www.kreis-unna.de), dass seit Herbst 2005 eine ebenso schnelle wie umfassende Übersicht über die Integrationsangebote im Kreis Unna vermittelt, oder die Verabschiedung der Integrationsleitziele im Juni 2007 durch den Kreistag.

Der Bericht veranschaulicht auch, wie integrative Initiativen des Kreises vor Ort aufgenommen und in städtisches Handeln eingebaut werden. „Unser Ziel ist es, den Integrationsprozess im Kreis gemeinsam zu gestalten, miteinander zu verzahnen und aufeinander abzustimmen“, erläutert RAA-Leiterin Marina Raupach. So hat die Stadt Lünen angelehnt an die Integrationskonferenz auf Kreisebene den „Lüner Dialog“ eröffnet; die Stadt Unna wiederum bezieht sich bei ihrer derzeitigen Aufstellung eines kommunalen Integrationskonzeptes auf die Integrationsleitziele Kreis Unna.

Der Kreis Unna seinerseits geht auf dem eingeschlagenen Weg weiter und setzt dabei insbesondere auf die Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien. So werden zur Verbesserung der Sprachförderung und Elternbildung die Qualifizierungsangebote für die kreisweit knapp 200 Kindergärten ausgebaut und das bereits erfolgreich laufende Sprachförderprogramm „Rucksack“ ausgedehnt. Das Angebot, ein „Elterndiplom“ zu machen, mit dem die Erziehungskompetenz von Eltern mit Migrationshintergrund gestärkt wird, wird kreisweit auf fünf Kurse (jetzt 1) gesteigert.

Auch die Kreisverwaltung Unna selbst bleibt aktiv. Landrat und Sozialdezernent pflegen weiter den bereits guten Kontakt zu Migrantenorganisationen und den derzeit sechs kommunalen Migrantenvertretungen, die feierliche Überreichung der Einbürgerungsurkunden bleibt fester Bestandteil des Landrats-Terminplanes. Künftig werden die Bereiche Zuwanderung und Integration im StatistikWeb der Kreisverwaltung aufgenommen und auch das Potential der mehrsprachigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Kreisverwaltung soll „gehoben“ werden.


Pressekontakt: Kreis Unna - Presse und Kommunikation, Constanze Rauert, Fon 02303 27-1013, E-Mail constanze.rauert@kreis-unna.de


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