
Kreis Unna. (PK) Im mittelamerikanischen Mexico starben mehrere Menschen an der so genannten Schweinegrippe. Krankheitsfälle werden auch aus den Vereinigten Staaten von Amerika gemeldet. In Deutschland gibt es nach Mitteilung des Robert-Koch-Institutes (zentrale Einrichtung des Bundes auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung und der Prävention) weder Verdachts- noch Krankheitsfälle. Darauf weist der Amtsarzt des Kreises Unna, Dr. Bernhard Jungnitz, hin.
Die Symptome der Schweinegruppe ähneln einer Grippe (Influenza): hohes Fieber, Frösteln, Kopf-, Glieder-, Nacken- und Kreuzschmerzen, Heiserkeit, Rachenbeschwerden und trockener Husten. „Bei solchen Symptomen sollte der Hausarzt aufgesucht werden“, empfiehlt Dr. Bernhard Jungnitz. Der Amtsarzt rät gleichzeitig von der vorsorglichen Einnahme von Medikamenten ohne Rücksprache mit einem Arzt ab. „Das kann mehr schaden als nutzen“, macht der Mediziner deutlich.
Weitere Informationen zur Grippe und auch zur Schweinegrippe sowie Antworten auf vielfach gestellte Fragen gibt es im Internet beim Robert-Koch-Institut (www.rki.de).