
Der Dezernent erinnert daran, dass Verdachtsfälle von Ärzten und Krankenhäusern sofort an den Kreis in seiner Funktion als öffentlicher Gesundheitsdienst gemeldet werden müssen. „Solche Meldungen gibt es bis dato nicht“, macht Dezernent Hahn deutlich.
„Der beste Schutz vor einer Ansteckung ist die Beachtung allgemeiner Hygienemaßnahmen“, unterstreicht Amtsarzt Dr. Bernhard Jungnitz und zählt die üblichen Vorsichtsmaßnahmen auf: Abstandhalten, beim Niesen die Hand – oder besser noch den Ellbogen - vor den Mund halten, nicht mehr die Hand geben und vor allem häufiger die Hände waschen. „Das können alle machen, ist sinnvoll und hat sich bewährt“, weiß Amtsarzt Dr. Jungnitz.
Die Symptome der Schweinegrippe ähneln einer Grippe (Influenza): hohes Fieber, Frösteln, Kopf-, Glieder-, Nacken- und Kreuzschmerzen, Heiserkeit, Rachenbeschwerden und trockener Husten. „Bei solchen Symptomen sollte der Hausarzt aufgesucht werden“, empfiehlt Dr. Bernhard Jungnitz weiter. Der Amtsarzt rät gleichzeitig von der vorsorglichen Einnahme von Medikamenten ohne Rücksprache mit einem Arzt ab. „Das kann mehr schaden als nutzen“, macht der Mediziner deutlich.
Weitere Informationen zur Grippe und auch zur Schweinegrippe sowie Antworten auf vielfach gestellte Fragen gibt es im Internet beim Robert-Koch-Institut (www.rki.de).
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