
Die Jägerprüfung gliedert sich traditionell in drei Teile. In der schriftlichen Prüfung müssen die künftigen Jägerinnen und Jäger mindestens 70 von insgesamt 100 Fragen richtig beantworten. Zusatzkriterium ist dabei die korrekte Beantwortung von mindestens 14 der 25 Fragen aus dem Sachgebiet „Kenntnis der Tierarten, Wildbiologie, Wildhege, Naturschutz“. Im zweiten Teil, der Schießprüfung, müssen beim Büchsenschießen wenigstens 30 von 50 Ringen erzielt und beim Flintenschießen mindestens 3 von 10 Wurftauben getroffen werden. Der dritte Prüfungsteil besteht aus einem mündlich-praktischen Test durch den Jägerprüfungsausschuss. Hier sind die Kenntnisse der Bewerberinnen und Bewerber in verschiedenen Sachgebieten, von Sicherheitsbestimmungen über Jagdhundewesen, Wildkrankheiten bis hin zu rechtlichen Bestimmungen sowohl zum Waffenrecht als auch zum Tierschutz- und Naturschutz gefragt.
Die Prüfungskommission der unteren Jagdbehörde des Kreises überzeugte sich an den verschiedenen Testtagen vom insgesamt guten Ausbildungsstand der 19 Prüflinge, die die Jägerprüfung bestanden haben. Auch in diesem Jahr waren mit sieben Teilnehmerinnen die weiblichen Kandidaten in der Minderzahl, jedoch stieg der Anteil im Vergleich zum Vorjahr (3 von 21) deutlich.
Pressekontakt: Kreis Unna - Presse und Kommunikation, Silke Schmücker, Fon 02303 27-1113, E-Mail: silke.schmuecker@kreis-unna.de