
„Kinderarmut – arme Kinder – Was können wir dagegen tun?“ Das ist das Thema einer öffentlichen Informations- und Diskussionsveranstaltung, zu der das Bündnis für Familie - Kreis Unna am Montag, 25. Mai in der Zeit von 19 bis 21 Uhr in das Haus der Kirche, Mozartstraße 18 bis 20 in Unna, einlädt.
Dem Bündnis für Familie ist es gelungen, zu diesem aktuellen und brisanten Thema Heinz Hilgers, Vorsitzender des Deutschen Kinderschutzbundes und Bürgermeister der Stadt Dormagen, als Referenten zu gewinnen. Er wird einen einen Vortrag mit dem Titel „So früh wie möglich – ein Beitrag zur Bewältigung von Kinderarmut“ halten.
Außerdem stellen Britta Discher vom Kinderschutzbund Unna, Sonja Werner vom Familienbüro Bergkamen und Ute Frank, Schwerter Netz, als Fachleute konkrete Beispiele aus der Arbeit von Einrichtungen unter dem Motto „ ...was schon gut läuft“ vor. Anschließend referiert Rüdiger Sparbrod, Sozialdezernent des Kreises, zu der Frage, wo Arbeitsansätze der Politik in diesem Bereich liegen.
In der Abschlussdiskussion können und sollen die Teilnehmer der Veranstaltung Überlegungen zur Verbesserung der Lebenssituation von Kindern und Familien im Kreis Unna einbringen.
Die Moderation der Veranstaltung übernimmt Dr. Remi Stork vom Diakonischen Werk Westfalen.
Der Hauptreferent des Abends, Heinz Hilgers, hat in einem Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung „...mehr Investitionen in Menschen“ gefordert. Das Jugendamt der Stadt Dormagen ist mit dem „Dormagener Modell“ in puncto präventiver Arbeit mit gefährdeten Familien und einer konsequenten Sozialpolitik für Kinder bundesweit bekannt geworden. Auch das Bündnis für Familie des Kreises unter Vorsitz von Superintendentin Annette Muhr Nelson setzt sich für eine kindbezogene Armutsprävention als zentralen Baustein einer zukunftsgerichteten „Sozialpolitik für Kinder“ ein.