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Lenkungsgruppe vom Bündnis für Familie einig


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06. Juli 2009

Lenkungsgruppe vom Bündnis für Familie einig

Schutz der Kinder ist und bleibt zentrales Thema

Kreis Unna. (PK) Die Arbeit im Bündnis für Familie Kreis Unna geht engagiert weiter. Dies wurde beim jüngsten Treffen der Lenkungsgruppe im Kreishaus Unna deutlich. Themen dabei waren das Familiennetz Werne, die Notinseln für Kinder und die Kinderarmut.

Idee und Ziel des Familiennetzes Werne skizzierte Elke Kappen, verantwortlich in Werne für die Bereiche Jugend, Familie und Bildung. Unter dem Moto „Begegnung, Beratung und Begleitung“ will das Familiennetz Familien unterstützen und ihnen bei Problemen Lösungsmöglichkeiten anbieten.

Offiziell eröffnet wird das Familiennetz am 22. August. Elke Kappen unterstrich, dass die Zusammenarbeit mit dem Bündnis für Familie Kreis Unna über die Familienbildungsstätte und durch gemeinsame Projekte intensiviert werden soll. Tanja Brückel vom Bündnis Kamen regte dabei den Austausch mit dem Mütterzentrum der Familienbande Kamen an.

Auf kein Verständnis in der Lenkungsgruppe stieß die von Teilen der Grünen und der CDU geäußerte Kritik an dem kreisweiten Projekt „Notinseln für Kinder“. Rund 700 Geschäfte und Unternehmen machen kreisweit bei dem Projekt, dass Kindern in Not eine sichere Anlaufstelle bietet, mit. Einhellig mitgetragen wurde die Auffassung von Bergkamens Bürgermeister Roland Schäfer: „Wir begrüßen die Notinseln, weil sie den Kindern helfen.“

Tanja Brückel vom Bündnis Kamen stellte klar: „Der vom Kreis Unna abgeschlossene Vertrag mit der Stiftung Hänsel und Gretel zur Nutzung der Organisationsstruktur, der Infomaterialen und des Logos ist für die Kommunen sehr günstig. Und mit Antenne Unna hatten wir auch einen Sponsor, der anfallende Kosten übernahm.“

Die besondere Aufmerksamkeit der Lenkungsgruppe fand Heinz Hilgers, Bürgermeister von Dormagen und Vorsitzender des Deutschen Kinderschutzbundes. Er hatte Ende Mai im Haus der Kirche zum Thema “Kinderarmut - arme Kinder / Was können wir dagegen tun “ referiert. Nach Ansicht der Lenkungsgruppe ist Dormagen ein gutes Beispiel dafür, wie trotz Nothaushalt in vorbeugende Arbeit investiert werde und damit beachtliche Erfolge erzielt würden: Teure Heimunterbringungen gebe es in Dormagen kaum noch.

Die Dormagener Präventionskette mit Hilfen für werdende Mütter und vielschichtigen Hilfen für Kinder unterschiedlichen Alters könnte als Anregung auch für die weitere Arbeit der Kommunen und Einrichtungen im Kreis Unna dienen. Dabei unterstrich die Lenkungsgruppe, dass schon viel getan wurde und weiter getan wird. „Die zusammengestellten Best-Practice Beispiele aus dem Kreis Unna zeigen, dass wir am Ball sind“, so das Fazit der Lenkungsgruppe.


Pressekontakt: Kreis Unna - Presse und Kommunikation, Jochen Preising, Fon 02303 27-1350, E-Mail jochen.preising@kreis-unna.de


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