
Über die Arbeit der Initiative Down-Syndrom im Kreis Unna e.V. berichtete Sigrid Bachmann, Vereinsmitglied und selbst Mutter eines 12-jährigen Sohnes mit Down-Syndrom. Sie schilderte insbesondere die Schwierigkeiten der beruflichen Integration und plädierte dafür, andere Ausbildungsmöglichkeiten und mehr Werkstattplätze zur Verfügung zu stellen. Gute Nachrichten hatte Rüdiger Sparbrod, Sozialdezernent des Kreises Unna, zu diesem Thema: „Im Kreis Unna werden weitere Werkstattplätze entstehen, wir sind in guten Gesprächen mit Investoren.“ Außerdem kündigte er für den 25. August eine gemeinsame Fachtagung der ARGE für den Kreis Unna und des Kreises für Integrationsbetriebe an. „Hier tut sich etwas für Menschen mit Behinderung“, konnte auch Thomas Neuhaus, ARGE-Geschäftsführer für Finanzen und Controlling, bestätigen, unter dessen Moderation die Sitzung stattfand.
ARGE-Projektentwicklerin Tina Riedel informierte die Handlungsfeld-Mitglieder über den Wettbewerb „familie@unternehmen.NRW“, bei dem das NRW-Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration (MGFFI) die besten Ideen zur erfolgreichen Vereinbarkeit von Beruf und Familie sucht. Es bestand Einigkeit darüber, sich an diesem Wettbewerb zu beteiligen und ein weiteres Arbeitstreffen durchzuführen, um die Bewerbung auf den Weg zu bringen. „Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist nach wie vor ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu mehr Familienfreundlichkeit im Kreis Unna“, so Katja Schuon, Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Unna.
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