
„Wir wollten unseren Internetauftritt stärker auf die Bürger zuschneiden, Informationen besser bündeln und schneller auffindbar machen“, erläutert Kreisdirektor und Organisationsdezernent Rainer Stratmann. Erledigt wurde die Aufgabe von einem Arbeitskreis unter Leitung von Constanze Rauert, Leiterin der Stabsstelle Presse und Kommunikation. In dem Gremium versammelte sich der im Hause vorhandene Fachverstand in Sachen Technik, Steuerung und Design.
Bei der „virtuellen Bastelarbeit“ von Internetredaktion, Zentraler Datenverarbeitung, Steuerungsdienst und Layout-Fachleuten der Zentralen Dienste herausgekommen sind eine neue Navigationsstruktur und ein optisch leichter, inhaltlich vielfach gestraffter und mit Bildern aufgelockerter Internetauftritt. „Herzstück“ ist das Auskunftssystem.
Damit wird eine Volltextsuche ebenso möglich wie die Suche nach Stichworten, Namen oder auch nach Dienstgebäuden. „Gespeist wird das Auskunftssystem aus dem so genannten, für den Nutzer nicht erkennbaren Verwaltungsordner. Hier ist das gesammelte Wissen der Kreisverwaltung gespeichert. Von hier aus werden die sieben Menüpunkte inhaltlich gefüllt“, erläutert Constanze Rauert. Gegliedert wurde der kreiseigene Internetauftritt in die Bereiche Info & Service / Politik & Verwaltung / Familie & Bildung / Gesundheit & Soziales / Wohnen & Umwelt / Wirtschaft & Verkehr / Kultur & Tourismus.
Dem Arbeitskreis ging es bei der Neuauflage nicht nur um das möglichst schnelle und einfache „Anzapfen“ des Verwaltungs-Know-hows unter www.kreis-unna.de. „Der Gesetzgeber schreibt ein barrierefreies Internet vor, damit auch Seh- oder Hörgehinderte das Internet nutzen können“, weist Hans Pankalla, Leiter der Zentralen Datenverarbeitung, auf eine weitere Aufgabenstellung hin. „Wir haben deshalb z.B. auf optischen Schnickschnack oder auch auf die Präsentation z.B. von Tabellen verzichtet“, machen die „Erfinder“ des neuen Internets, Susanne Kronenberg, Simone Drewes-Golz, Paul Cyronek und Marvin Brandt deutlich, dass nicht alles, was ging auch umgesetzt wurde.
Genutzt hat der Kreis bei dem Internetumbau die Chance, das Angebot von E-Government-Anwendungen voranzubringen. So wurde der GeoServer entwickelt und inzwischen auch frei geschaltet. Dieser Kartendienst vereinfacht die Arbeit nicht nur von Behörden. „Jeder hat jederzeit Zugriff auf eine Fülle von Daten, egal ob es z.B. um Vermessungsdaten, Landschaftsplandaten, Bushaltestellen oder Wanderwege geht“, erläutert Andreas Fischer von der Zentralen Datenverarbeitung und „Vater“ von www.geoService.kreis-unna.de.
Pressekontakt: Kreis Unna - Presse und Kommunikation, Constanze Rauert, Fon 02303 27-1013, E-Mail constanze.rauert@kreis-unna.de