
Ohne Befund sind nach den Messungen des Gutachters, eines Baubiologen, das von der Stadt Unna angemietete Erdgeschoss (Jugendcafé) sowie drei Gruppenräume und sieben Büroräume. Die drei in den 3 belasteten Räumen arbeitenden Mitarbeiter werden anders untergebracht und ihre Büros einer so genannten Feinsäuberung unterzogen. Danach wird neu gemessen. Sollten die Räume dann sauber sein, würde sich die Vermutung des Gutachters bestätigen, nach der die Pilzsporen von anderer Stelle eingeschleppt wurden, die Bausubstanz an sich aber in Ordnung ist.
Weiter stillgelegt bleibt der Fahrstuhl in dem zweigeschossigen Gebäude. Dort bestätigten sich die hohen Werte einer Stichprobenmessung im September.
Der Kreis beginnt jetzt mit der Ursachenforschung. Gefunden werden muss die Quelle des Schimmelbefalls, damit Sanierungsmaßnahmen eingeleitet werden können.
Bereits informiert über die Messergebnisse ist die Stadt Unna. „Wir bleiben auch weiter mit den Selbsthilfegruppen in Kontakt, damit sie wissen, dass die Gruppenräume in Ordnung sind, aber der Fahrstuhl nicht zur Verfügung steht“, betont Josef Merfels, Fachbereichsleiter Gesundheit und Verbraucherschutz.
Das Gesundheitshaus an der Massener Straße befindet sich seit Juni 1989 im Besitz des Kreises. Aktuell arbeiten dort 12 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Tätig geworden war der Kreis, nachdem Mitarbeiter unangenehme Gerüche gemeldet hatten.
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