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29. Januar 2010

Gründung einer Selbsthilfegruppe geplant

Hilfe und Rat bei Epilepsie erhofft

Kreis Unna. (PK) Auf Initiative einer an Epilepsie erkrankten Frau ist beabsichtigt, in Unna eine Selbsthilfegruppe für Betroffene und Angehörige zu gründen.

Wie bei jeder Erkrankung, die eine längere Behandlung erfordert, so kommt es auch bei der Epilepsie darauf an, als Betroffener so gut und umfangreich wie möglich über seine Erkrankung Bescheid zu wissen: Ein informierter Patient kann die Behandlung seiner Anfälle am besten und erfolgreich mitgestalten.

Bei der Diagnose Epilepsie treten für Betroffene sowie für deren Angehörige viele Fragen auf, u. a. wie findet der Arzt die geeignete Behandlung? Was kann ich selbst tun, um Anfälle wirksam zu vermeiden? Wie beeinflusst die Epilepsie meinen Alltag (Autofahren, Reisen, Sport, Beruf). Welche sozialrechtlichen Hilfen gibt es für Epilepsiekranke? Ein Problem für die Epilepsiekranken ist auch die Konfrontation mit Vorurteilen oder der Unwissenheit anderer, die Isolation bedeuten oder in das soziale und berufliche Abseits führen können.

Die neue Selbsthilfegruppe möchte Raum für Gespräche, für Hilfe und Unterstützung bieten. Weitere Informationen sind über die Kontakt- und Informationsstelle des Kreises Unna (K.I.S.S.) im Gesundheitshaus des Kreises in Unna zu bekommen. Ansprechpartnerin ist Margret Voß, Tel. 02303/27-2829, E-Mail: margret.voss@kreis-unna.de. Alle Anfragen werden vertraulich behandelt.


Pressekontakt: Kreis Unna - Presse und Kommunikation, Constanze Rauert, Fon 02303 27-1013, E-Mail constanze.rauert@kreis-unna.de


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