
Deshalb sollte vorher der Arzt oder Apotheker gefragt werden. Das gelte auch für die Verabreichung von rezeptfreien Arzneien, die falsch dosiert bei Kindern ebenfalls gesundheitsschädigend wirken können. Die individuelle Abstimmung des Medikaments auf Beschwerde, Gewicht und Alter des Kindes könne nur ein Fachmann vornehmen, so Habbes.
Darf eine Arznei nicht zerkleinert oder verdünnt werden, gibt es andere Tricks, Kindern die Einnahme zu erleichtern. Viele Tabletten und Pillen, die nur schwer geschluckt werden können, sind auch in Form von Saft, Tropfen oder löslichem Pulver erhältlich. Eigens für Babys existieren Schnuller, die das Medikament in den Mund abgeben. Inhalationsgeräte eignen sich für Erkältungen. Allerdings sollten Kinder auf keinen Fall mit Pfefferminz- oder Eukalyptusöl inhalieren: Sie könnten Krampfanfälle im Kehlkopf auslösen und zum Atemstillstand führen.
Pressekontakt: Kreis Unna - Presse und Kommunikation, Silke Schmücker, Fon 02303 27-1113, E-Mail silke.schmuecker@kreis-unna.de