
Bipolare Störungen sind nicht selten: Mindestens 2 Millionen Menschen sind davon in Deutschland betroffen. Menschen mit bipolaren Störungen und ihre Angehörigen leben mit extremen Emotionen, die ein geregeltes Leben massiv erschweren. Manische und depressive Krankheitsphasen wechseln sich ab. Lange Klinikaufenthalte, nebenwirkungsreiche Medikamente, berufliche Einschnitte, Unverständnis, emotionale Verletzungen – oft geht es für die Betroffenen darum, mit existentiellen Krisen konfrontiert zu werden und diese zu meistern.
Die neue Selbsthilfegruppe „Bipolar“ möchte sich auf die Suche nach Wegen begeben, die wieder Zuversicht und Hoffnung in den Lebensalltag bipolar Erkrankter bringen. Es sind regelmäßige Treffen geplant, in denen das gemeinsame Gespräch im Vordergrund steht. Die Gruppe wird nicht durch eine Fachkraft geleitet, sondern die Betroffenen sind unter sich und organisieren die Treffen selbst.
Die Selbsthilfegruppe „Bipolar“ wendet sich an alle Betroffene und Angehörige, die mit krankhaft affektiven (emotionalen) Störungen sowohl in manischer als auch in depressiver Hinsicht konfrontiert sind, dazu gehören u.a. die bipolaren Störungen und schizoaffektive Störungen. Diese Gruppe ist nicht geeignet für Betroffene, die ausschließlich an einer Depression leiden.
Weitere Informationen gibt es bei der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen des Kreises Unna (K.I.S.S.) im Gesundheitshaus in Lünen, Tel. 02306/100610. Ansprechpartnerin ist Lisa Nießalla, E-Mail lisa.niessalla@kreis-unna.de. Alle Anfragen werden selbstverständlich vertraulich behandelt.
Pressekontakt: Kreis Unna - Presse und Kommunikation, Silke Schmücker, Fon 02303 27-1113, E-Mail silke.schmuecker@kreis-unna.de