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Nach tragischem Verkehrsunfall


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07. Mai 2010

Nach tragischem Verkehrsunfall

Unfallkommission verabredet Maßnahmen

Kreis Unna. (PK) Der tragische Verkehrsunfall mit Todesfolge, der sich vor ca. zwei Wochen an der Kreuzung K 24 / Ostbürener Straße / Im Schelk in Fröndenberg ereignete, rief auch die Unfallkommission des Kreises auf den Plan.

Der Kreuzungsbereich, der bislang auch nach Mitteilung der Kreispolizeibehörde nicht als auffällig in Erscheinung getreten ist, wurde am Donnerstag von Vertretern des Kreises (Fachbereich Straßenverkehr und Fachbereich Bauen), der Stadt Fröndenberg als Straßenbaulastträger der Ostbürener Straße sowie der Kreispolizeibehörde in Augenschein genommen. Dabei wurde der Unfallort nicht nur nach möglichen unfallbegünstigenden Faktoren abgeklopft. Es wurden unter anderem wg. teilweise vorhandener Fahrbahnschäden auch Maßnahmen zur Optimierung der Gesamtsituation im Knotenpunktbereich erörtert. Die Kommission hat dabei folgende Maßnahmen verabredet:

• Durchführung einer neutralen Verkehrsmessung (sogenannte V-85-Messung) auf der Kreisstraße (K 24) beidseitig des Knotenpunktes. Nach Durchführung dieser Verkehrsmessung erfolgt eine Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf 50 km/h aus beiden Fahrtrichtungen im vorgelagerten Knotenpunktbereich. Nach Aufstellen der entsprechenden Beschilderung wird nach ca. vier Wochen eine erneute V-85-Messung durchgeführt, um die Wirksamkeit der geänderten Geschwindigkeitsvorgabe zu überprüfen. Auf der Grundlage dieser Überprüfung wird dann über eventuell erforderliche mobile Geschwindigkeitsüberwachungsmaßnahmen entschieden.

• Erneuerung der Mittelmarkierung auf der K 24 am Knoten sowie ca. 50 m in beide Fahrtrichtungen, soweit dieses aufgrund der Fahrbahnbeschaffenheit möglich ist.

• In den Einmündungsbereichen Ostbürener Straße und Im Schelk wird die vorhandene Fahrbahnrandmarkierung (sogenannte Blockmarkierung) erneuert. Darüber hinaus wird dort jeweils eine vorgelagerte Haltelinie aufmarkiert. Diese Haltelinie ist erforderlich, da „STOP“-Schilder aufgestellt werden, die vorhandenen „Vorfahrt gewähren“ – Schilder ersetzen.

• Die auf der K 24 im Kreuzungsbereich bereits vorhandenen Beschilderungen werden teilweise versetzt oder abgebaut, um die Sichtbeziehungen zu verbessern.

• Es wird veranlasst, dass der Baum- und Heckenbestand, der nördlich am Einmündungsbereich der Ostbürener Straße angrenzt, so zurückgeschnitten wird, dass ausreichende Sichten Richtung Norden in die K 24 gewährleistet werden.


Pressekontakt: Kreis Unna - Presse und Kommunikation, Constanze Rauert, Fon 02303 27-1013, E-Mail constanze.rauert@kreis-unna.de


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