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Kompetenzzentrum für sonderpädagogische Förderung


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27. Mai 2010

Kompetenzzentrum für sonderpädagogische Förderung

Zusammenschluss von 5 Förderschulen

Kreis Unna. (PK) Fünf Förderschulen im Kreis Unna schließen sich ab August 2010 zu einem Kompetenzzentrum für sonderpädagogische Förderung zusammen. Daran beteiligen werden sich mit dem Förderschwerpunkt Lernen die Friedrich-Ebert-Schule und die Kielhornschule in Lünen sowie die Harkortschule in Unna, mit dem Förderschwerpunkt Sprache die Sonnenschule in Unna und mit dem Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung die Regenbogenschule in Unna mit Dependance in Lünen.

 

Die Schulen nehmen an einem Pilotprojekt des Landes teil, mit dem der Ausbau von Förderschulen zu Kompetenzzentren für sonderpädagogischen Förderbedarf umgesetzt werden soll. Ziel ist dabei der Ausbau des gemeinsamen Lernens und der Zugang zu allen allgemeinbildenden Schulen für Menschen mit Behinderungen. Die Schulen sollen dabei an die Bedürfnisse der Schüler angepasst und die dazu notwendigen Lernbedingungen geschaffen werden.

 

Der Schulträger Kreis Unna hatte sich gemeinsam mit den Schulträgern der Stadt Lünen und der Stadt Unna um die Teilnahme an dem auf 3 Jahre angelegten Pilotprojekt beworben. Als weitere Kompetenzzentren im Kreis Unna nehmen bereits die Albert-Schweitzer-Schule in Bergkamen, die Käthe-Kollwitz-Schule in Kamen, die Sodenkampschule in Fröndenberg und die Pestalozzischule in Selm an der Pilotphase teil.

 

Die Aufgabengebiete der Kompetenzzentren liegen im Bereich Unterricht, Diagnostik, Beratung und Prävention. Die Förderschulen entwickeln Beratungs- und Unterstützungsangebote für die allgemeinbildenden Schulen, damit dort behinderte Kinder und Jugendliche integrativ geschult und gefördert werden können.

 

„Die beteiligten Schulen haben jetzt gemeinsam mit der Schulaufsicht begonnen, den Start der Pilotphase zum 1. August intensiv vorzubereiten“, so die Schulamtsdirektorin Cornelia Bornefeld-Gronert vom Schulamt des Kreises. Sie berichtete in der jüngsten Sitzung des Schulausschusses gemeinsam mit den Schulleitungen der beteiligen Förderschulen über den aktuellen Sachstand der Vorbereitungen.

 

Der Schulausschuss, der unter Vorsitz von Martin Wiggermann (SPD) am 19. Mai im Märkischen Berufskolleg in Unna tagte, sprach sich in der Hoffnung auf ein Ausreichen aller Ressourcen einstimmig für die Teilnahme und eine positive Begleitung der Pilotphase aus.




Pressekontakt: Kreis Unna - Presse und Kommunikation, Susanne Kronenberg, Fon 02303 27-1113, E-Mail susanne.kronenberg@kreis-unna.de
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