
Die Bewertung der Wasserqualität fasst die Ergebnisse aus dem letzten Jahr zusammen. In der Karte finden sich Angaben zu 75 Seen und Talsperren mit insgesamt 92 Badestellen quer durch Nordrhein-Westfalen. Ein Blick auf die Karte zeigt, dass die Wasserqualität im letzten Jahr überall gut, meistens sogar ausgezeichnet war.
In der Veröffentlichung zur „Qualität der Badegewässer in Nordrhein-Westfalen“ sind nur die Gewässer aufgeführt, die nach der seit 1976 geltenden EG-Richtlinie als Badegewässer ausgewiesen wurden und an denen damit eine regelmäßige Überwachung der Gewässerqualität durch die Gesundheitsbehörden gewährleistet wird. Die Badegewässerkarte, weitere Informationen und aktuelle Untersuchungsergebnisse sind unter www.badegewaesser.nrw.de veröffentlicht.
Die durch den Kreis Unna verlaufenden Flüsse Lippe und Ruhr gehören nicht zu den Badegewässern. Sie nehmen das ablaufende Wasser zahlreicher Kläranlagen auf. Ihre Gewässerqualität kann deshalb unter hygienischen Gesichtspunkten nicht als unbedenklich eingestuft werden. An der Ruhr gibt es zudem mehrere Wasserschutzgebiete, die das Betreten der Uferbereiche an vielen Stellen untersagen.
Offene Gewässer bergen außerdem oft nicht erkennbare Risiken im Uferbereich wie glitschige, scharf-kantige Gegenstände, Untiefen, steile Uferabfälle und Temperaturunterschiede. Beim Badengehen ist deshalb Vorsicht geboten.
Das Baden im Datteln-Hamm-Kanal wird von der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes grundsätzlich gebilligt. Das Baden in der Nähe von Schleusen, Brücken, Wehren und Schiffen ist jedoch wegen der damit verbundenen Gefahren verboten.
Pressekontakt: Kreis Unna - Presse und Kommunikation, Susanne Kronenberg, Fon 02303 27-1113, E-Mail susanne.kronenberg@kreis-unna.de