
Das bereits erprobte Rucksack-Programm besteht aus zwei Teilen: Die Arbeit der Mütter und ihrer Kinder in der Herkunftssprache und die Deutschförderung in der Kindertageseinrichtung. Diese beiden Teile laufen koordiniert miteinander ab und ergänzen sich durch Verzahnung. Basis dieses Programms ist die Erkenntnis, dass ein guter Zweitspracherwerb aufgebaut werden kann auf einem guten Fundament in der Herkunftssprache. Das Programm stärkt die Mütter in der Förderung ihrer Kinder in der Herkunftssprache. Parallel dazu findet die Förderung der Kinder in der Zweitsprache Deutsch in der Kindertagesstätte statt. Mütter und Erzieher/innen arbeiten gemeinsam am Ziel einer guten Sprachentwicklung der Kinder. In der „Müttergruppe“ werden die Themen besprochen, dies führen die Mütter mit ihren Kindern zuhause fort.
Das Programm sieht verschiedene Themenbereiche in der Woche vor, die die Mütter mit ihren Kindern zu Hause einübt werden. Themen wie die Kleidung, der Körper, die Tierwelt werden erzählerisch, spielerisch und beim Lesen zweisprachiger Bücher gemeinsam bearbeitet.
Das Rucksack-Programm stößt bundesweit auf sehr großes Interesse, jährlich werden mehr als 4.500 Eltern mit ihren Kindern erreicht. Für weitere Informationen stehen ihnen in der RAA Kreis Unna die Ko-ordinatoren für das Rucksackprogramm Gökhan Kabaca, Tel: 0 23 07 / 92 488 77, goek-han.kabaca@kreis-unna und Maria Trepper, Tel: 0 23 07 / 92 488 73, maria.trepper@kreis-unna, zur Ver-fügung.
Bildzeile: Mütter und Kinder sind stolz auf ihre Urkunden. Foto: Kreis Unna
Pressekontakt: Kreis Unna - Presse und Kommunikation, Constanze Rauert, Fon 02303 27-1013, E-Mail constanze.rauert@kreis-unna.de