
Kreis Unna. (PK) Am 13. August 2010 ist zum fünften Mal der bundesweite Tag des Rauchmelders. Für Kreisbrandmeister Ulrich Peukmann Anlass, um erneut für die Anschaffung der handlichen Warngeräte zu appellieren: „Rauchmelder sollten in keinem Haushalt fehlen. Sie können im Brandfall Leben retten.“
Laut einer FORSA-Umfrage von 2010 befindet sich in über zwei Dritteln aller deutschen Haushalte noch immer kein Rauchwarnmelder. Dabei lassen sich in den eigenen vier Wänden eine Vielzahl von möglichen Brandquellen finden: Von der Küche über Feuer- und Heizstellen, Spraydosen, leicht brennbaren Materialien und Flüssigkeiten bis hin zur Unachtsamkeit beim Rauchen. Besonders gefährlich dabei sind Schwelbrände, die unentdeckt giftigen Brandrauch produzieren und so zur tödlichen Gefahr werden. Rauchmelder haben sich hier als vorbeugender Brandschutz bewährt.
Angeboten wird eine Vielzahl von Heimrauchmeldern. „Beim Kauf ist es wichtig, auf qualitativ gute und anwenderfreundliche Rauchmelder zu achten. Außerdem sollte der Warnmelder ein sogenanntes VdS-Zeichen vom Verband der Schadenversicherer tragen, welches bestätigt, dass es geprüft wurde und zuverlässig funktioniert“, so Peukmann.
Rauchmelder lassen sich mit wenigen Handgriffen montieren und sollten in Schlaf- und Kinderzimmern sowie Fluren installiert werden. Auch sollte darauf geachtet werden, dass ein Rauchmelder nur für einen 60 qm großen Raum ausreicht, für größere Räume werden zwei Geräte benötigt. Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter www.rauchmelder-lebensretter.de.