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13. September 2010

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Tipps für den Gefahrenfall

Kreis Unna. (PK) Die Nachrichten sind voll von Unfällen, Katastrophen und berührenden Schicksalen in der Welt. Vieles scheint in weiter Ferne und jeder ist sich sicher: „So etwas passiert hier nicht.“ Obwohl Deutschland als eine der sichersten Industrienationen gilt, gibt es immer ein gewisses Risiko: Die Natur ist nicht vorhersehbar und Unglücke geschehen, trotz aller Vorsichtsmaßnahmen, immer wieder. Um für den Fall des Falles gut vorbereitet zu sein, gibt der Kreis Unna ein paar allgemeine Tipps.

 

Es gibt diese Situationen, wo jeder instinktiv weiß, dass etwas nicht stimmt z.B. wenn eine Rauchwolke über der Stadt hängt. „In solchen Fällen empfiehlt es sich, Radio oder Fernsehen wegen eventueller Meldungen und Warnhinweise einzuschalten und auch auf Lautsprecherdurchsagen zu achten“ rät Holger Stoltefuß, Leiter des Sachgebietes Bevölkerungsschutz beim Kreis Unna.

 

„Sollte es zu einer Evakuierung kommen, bleiben oft nur wenige Minuten Zeit, um die wichtigsten Sachen zusammen zu suchen“, so Stoltefuß weiter und nennt die Unwetterwarnungen als ein konkretes Beispiel. In diesen Fällen gilt, einfach mal zu Hause, in den sicheren vier Wänden bleiben. Umstürzende Bäume, überflutete Straßen und plötzlich auftretende Wirbelstürme sind keine Seltenheit mehr. Von dem Unwetter draußen überraschte Menschen sollten dann vorübergehend in die eigene Wohnung oder das Haus aufgenommen werden, damit sie den Naturgewalten nicht hilflos ausgesetzt sind.

 

Kleine Angewohnheiten im Alltag können für den Ernstfall Gold wert sein. So ist es ratsam, Essensvorräte und Getränke für ein bis zwei Wochen immer zu Hause zu haben. Am besten eignen sich Lebensmittel, die ohne Kühlung lagerbar sind, sowie Konserven. Ein Radio mit Ersatzbatterien und eine Taschenlampe (ebenfalls mit Ersatzbatterien) sowie Kerzen und Streichhölzer sollten ebenso griffbereit sein, ebenso eine kleine Hausapotheke.

 

„Jedes Familienmitglied sollte außerdem wissen, wo die Dokumententasche oder der Ordner mit den wichtigsten Dokumenten ist“, gibt Holger Stoltefuß einen weiteren Tipp. Griffbereit sein sollten Ausweispapiere, Geburts-, Heirats- und Sterbeurkunden sowie Versicherungspolicen und etwas Geld. Wenn es schnell gehen, muss ist es auch gut, wenn eine Notfalltasche mit Wetterschutzkleidung, Hygieneartikeln, wichtigen Medikamenten, Decken oder Schlafsack, Verpflegung ggf auch spezielle Nahrung für Diabetiker, Babys und Tiere sowie Dosenöffner, Geschirr und Besteck griffbereit sind.

 

Weitere Informationen finden sich auf der Seite des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (www.bbk.bund.de) in der Broschüre „Für den Notfall vorgesorgt“.




Pressekontakt: Kreis Unna - Presse und Kommunikation, Constanze Rauert, Fon 02303 27-1013, E-Mail constanze.rauert@kreis-unna.de
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