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Neustrukturierung der ambulanten Suchtberatung


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14. September 2010

Neustrukturierung der ambulanten Suchtberatung

ADU soll gemeinnützige Gesellschaft werden

Kreis Unna. (PK) Angesichts demografischer Veränderungen und unter Berücksichtigung der finanziellen Situation der öffentlichen Haushalte steht die Ambulante Sucht- und Drogenhilfe im Kreis Unna vor notwendigen Veränderungen.

 

Künftig soll daher die ambulante Suchtberatung im Kreis Unna für den illegalen Suchtbereich durch eine gemeinnützige Gesellschaft (gGmbH) gewährleistet werden. Dies ist der Beschlussvorschlag, den der Kreis-Gesundheitsausschuss in seiner Sitzung am 7. September unter Vorsitz von Dirk Kolar (SPD) traf.

 

Der Kreistag soll dazu am 28. September grünes Licht für die Umwandlung der Anonymen Drogenberatung Unna e.V. (ADU) in die Rechtsform einer gemeinnützigen Gesellschaft geben. Die ADU wird damit in eine Organisationsstruktur überführt, die ihrem zwischenzeitlich erlangten Geschäftsvolumen und der Tätigkeit der Einrichtung gerecht wird.

 

Voraussetzung dafür ist die Gründung einer solchen gemeinnützigen Gesellschaft durch den Kreis Unna und die Schaffung der rechtlichen Voraussetzungen zur Verschmelzung der Anonymen Drogenberatung Unna e.V. (ADU) mit dieser gGmbH. Danach kann der Verschmelzungsvertrag zwischen ADU und gGmbH abgeschlossen werden.

 

„Ziel ist der Erhalt und die Weiterentwicklung einer bedarfsgerechten, flächendeckenden psychosozialen und gesundheitlichen Versorgung für Suchtkranke, Suchtgefährdete und deren Angehörige sowie die Anpassung an geänderte Anforderungen. Dies soll nach Maßgabe des möglichen Einsatzes von öffentlichen Mitteln mit Hilfe einer kaufmännisch geführten Gesellschaft erreicht werden“, so Kreis-Gesundheitsdezernent Norbert Hahn.

 

Die Umwandlung des Vereins in die „Gemeinnützige Gesellschaft für Suchhilfe Kreis Unna mbH“ bleibt ohne Auswirkungen auf Personal und Aufgaben. Die gGmbH wird auch künftige für sämtliche Aufgaben der ambulanten Beratung im illegalen Suchtbereich zuständig sein.

 

Alle Fraktionen des Ausschusses sahen in der Gründung einer gemeinnützigen Gesellschaft eine gute Lösung zur Gewährleistung einer bedarfsorientierten Versorgung in der ambulanten Suchthilfe des Kreises Unna und empfahlen den Beschlussvorschlag einstimmig an den Kreistag weiter.




Pressekontakt: Kreis Unna - Presse und Kommunikation, Susanne Kronenberg, Fon 02303 27-1113, E-Mail susanne.kronenberg@kreis-unna.de
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